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Hannover 14 Verletzte bei Unfällen in der Region Hannover
Nachrichten Hannover 14 Verletzte bei Unfällen in der Region Hannover
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20:11 17.02.2019
Vier Menschen wurden bei dem Unfall auf der B 6 zwischen Neustadt und Garbsen verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Quelle: Christian Elsner
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Hannover/Neustadt/Lehrte

Das Wochenende in der Region Hannover war von schweren Unfällen geprägt. Polizei und Feuerwehr mussten sowohl in der Landeshauptstadt als auch im Umland zu schweren Einsätzen aufbrechen, unter anderem erlitten zwei Männer lebensgefährliche Verletzungen. Hinzu kommt ein Geisterfahrer, der fast eine Stunde lang auf der Autobahn 2 auf der falschen Seite unterwegs war, und ein älterer Mann, der vor der Oper Brems- und Gaspedal verwechselt hatte.

Ungebremst ins Wagenheck

Der schwerste Unfall ereignete sich am Sonnabend gegen 16.20 Uhr auf der Bundesstraße 6 zwischen Bordenau und Frielingen in Richtung Hannover. Dort war ein VW Bus ungebremst ins Heck eines auf der rechten Spur stehenden VW Tiguan geprallt. „Das Auto hatte wohl eine Panne“, sagt Polizeisprecher Mirco Nowak. Der 25 Jahre alte Tiguan-Fahrer und sein Beifahrer (48) wollten den Wagen gerade absichern, als der 41-jährige Multivan-Fahrer den Liegenbleiber zu spät bemerkte.

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Die beiden Autos wurden durch die Wucht des Aufpralls auf den Grünstreifen gedrückt, der 25-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sein Zustand war laut Polizei auch am Sonntag weiter kritisch. Der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, eine 46-Jährige an Bord des Tiguan und der 41-jährige VW-Bus-Fahrer wurden leicht verletzt. Die Frau musste allerdings von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden.

Auto erfasst Fußgänger in Langenhagen

Nur zwei Stunden später erfasste in Langenhagen-Kaltenweide eine Golf-Fahrerin einen 73-jährigen Fußgänger am Hainhäuser Weg. Der Mann wurde auf die Fahrbahn geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Die 20-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock. Die Unfallursache ist unklar, die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon (0511) 109 18 88.

Trümmerfeld bei Hämelerwald

Auf der Autobahn 2 bei Hämelerwald wiederum waren am Sonnabend gegen 16 Uhr fünf Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. In Richtung Dortmund hatte ein Auto zunächst eine Dachbox verloren, deshalb stießen dort drei Wagen zusammen. Trümmerteile flogen bis auf die Gegenfahrbahn, sodass auch dort zwei Autos miteinander kollidierten – eins von ihnen überschlug sich sogar. Erfreulich: Laut Feuerwehr wurden die acht beteiligten Menschen lediglich leicht verletzt. Die Autobahn musste jedoch längere Zeit gesperrt werden.

Unfall in der List

Bereits am Freitagabend kippte auf dem Lister Kirchweg ein VW auf die Seite, nachdem die Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache drei geparkte Autos touchiert hatte. Die Feuerwehr musste die leicht verletzte Frau befreien.

Die Feuerwehr musste die leicht verletzte Autofahrerin aus dem umgekippten Auto befreien. Quelle: Christian Elsner

Geisterfahrer auf der A 2

Ein 79-Jähriger war zudem am Sonntagmorgen ab 6 Uhr knapp 60 Kilometer als Geisterfahrer auf der A 2 unterwegs. In Herfort-Ost fuhr er auf der falschen Seite auf die Autobahn, erst 45 unfallfreie Minuten später konnte ihn die Polizei bei Bad Nenndorf stoppen. Die Ermittler der Autobahnpolizei Garbsen stellten den Führerschein des Mannes sicher, außerdem musste er die Fahrzeugschlüssel abgeben.

83-Jähriger verwechselt Gas- und Bremspedal

An der Oper von Hannover wechselte dann noch ein 83-Jähriger am Sonnabend das Gas- mit dem Bremspedal, als er gegen 16.20 Uhr beim Einparken einen Poller rammte. Daraufhin verwechselte er laut Polizeisprecher Nowak offenbar Brems- und Gaspedal, sodass sein Skoda gegen zwei geparkte Autos prallte und ein angrenzendes Blumenbeet ruinierte. Verletzt wurde aber niemand.

Von Peer Hellerling