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Hannover Umgestaltung zum Kletterparadies: Das ist neu im Spielpark Wakitu
Nachrichten Hannover Umgestaltung zum Kletterparadies: Das ist neu im Spielpark Wakitu
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00:15 02.05.2019
Julius Prinz findet, dass die Kletterbäume in dem neuen Spielpark genau die richtige Höhe haben. Quelle: Foto: Irving Villegas
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Hannover

„Endlich mal was für Größere!“: Sabine Großgebauer kennt den Wakitu, wie die Hannoveraner ihren Abenteuerspielplatz in der vorderen Eilenriede liebevoll nennen, gut. Mit dem berühmten Wildschwein Konrad haben ihre Kinder gespielt und die Halfpipe in dem Erlebnishof hinter dem Wakitu-Spielplatz haben sie, wie viele andere, zu einer Rutsche der etwas anderen Art umfunktioniert. „Ganz okay war das“, sagt die 40-jährige.

Spielpark ist seit Herbst fertig

Aber es war offenbar nichts gegen das komplett umgestaltete, erlebnispädagogische Zentrum, das der vom Spielplatz abgetrennte Spielpark Wakitu jetzt bietet. Er ist bereits seit vergangenen Herbst fertig. Am Sonntag aber war offizielle Eröffnung. Auf 4500 Quadratmetern hat die Stadtverwaltung für 120 000 Euro eine Art Kletterparadies errichtet – in Koordination mit den Betreibern des Hochseilgartens, den es dort schon länger gibt.

Einen Felsenparcours aus Findlingen und Baumstämmen gibt es da jetzt zu bestaunen, eine Hindernisstrecke, die man auf jede beliebige Art überwinden kann. Wichtig ist nur, dass die Füße nicht den Boden berühren. Auf einer Art Spielfeld aus lauter Steinen kann man sich erproben. Oder man nimmt einen Parcours in Angriff, der Reckstangen, Baumstämme, die wie Mikadostäbe zusammengelegt sind, Baumstümpfe und Steine als Hindernisse bietet. Der neue Wakitu-Spielpark sei mit Jugendlichen der hannoverschen Parkour-Szene entwickelt worden, sagt Jan Biskup, Sozialpädagoge im städtischen Fachbereich Jugend und Familie und neben dem Wakitu auch für das Jugendsportzentrum zuständig. Er richte sich vornehmlich an Kinder ab etwa 10 Jahren.

Politiker loben Konzept

Genau das findet Familie Großgebauer besonders gut. Wenn man nicht gerade Roller oder Skater fahre oder Fußball spiele, gebe es für ältere Kinder doch gar keine Spielmöglichkeiten draußen, sagt Vater Thomas Großgebauer (41). Auch in der Politik stößt der neue Wakitu auf Zustimmung. „Vielfältig und herausfordernd“ findet ihn Gisela Witte, Grüne im Bezirksrat Vahrenwald-List. So ein Naturparcours sei eine wunderbare Alternative zum Chillen drinnen, findet Diana Rieck-Vogt, CDU-Mitglied im Bezirksrat Mitte. Jugenddezernentin Rita Maria Rzyski lobt, dass die Spielfläche in ein pädagogisches Gesamtkonzept eingebunden sei. Sieben Mitarbeiter machen auf dem Wakitu regelmäßig erlebnispädagogische Angebote.

Den neuen Wakitu Spielpark finden aber offenbar auch kleine Kinder ganz groß. Johanna Loeck (37) ist mit den Söhnen Jaron (4), Louis (2) und Henry (5 Monate) unterwegs und erfreut sich daran, das dieser Spielpark endlich mal nicht alle Spielvarianten vorgibt, sondern Platz für kreative Ideen biete. Auch der siebenjährige Julius Prinz findet das neue Angebot optimal. Die deutlich über zwei Meter langen Kletterbäume auf dem Parcours hätten für ihn „genau die richtige Höhe“, sagt er – und turnt ausgelassen zwischen ihnen herum.

Von Jutta Rinas

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