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Hannover Steuerzahlerbund will Aufklärung zu Kunst-Gerüst
Nachrichten Hannover Steuerzahlerbund will Aufklärung zu Kunst-Gerüst
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20:00 08.07.2019
Alles umsonst: Seit Montag wird das Gerüst um die Plastik „Hellebardier“ von Alexander Calder am Nordufer des Maschsees wieder abgebaut. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Der Vorgang um das nutzlose Einrüsten des „Hellebardier“-Kunstwerks am Maschsee hat den Bund der Steuerzahler (BdST) auf den Plan gerufen. Die Stadt hatte das Stahlmonument für einen Neuanstrich vorbereitet, bevor die notwendige Zustimmung der Stiftung des Künstlers Alexander Calder vorlag. Am Montag wurde das Gerüst nach fast vier Monaten Standzeit wieder abgebaut, damit es beim Maschseefest nicht im Weg ist – 14.000 Euro kostet das misslungene Projekt den Steuerzahler.

Calder-Foundation gibt keine Zustimmung

Insbesondere will BdST-Chef Bernhard Zentgraf wissen, wie die Stadt sicherzustellen gedenkt, dass „ähnliche Pannen bei der Restaurierung von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Zukunft vermieden werden können“. Die Verwaltung hatte sich darauf verlassen, dass die Stiftung wie zuletzt problemlos eine Einwilligung geben werde. Da aber diesmal ein zusätzlicher Schutzlack aufgetragen werden sollte, gab es keine kurzfristige Zustimmung. Nach dem Maschseefest soll ein erneuter Anlauf unternommen werden.

Mehr zum Thema:

Bildergalerie: Der Hellebardier – früher und heute

Kunstwerk am Maschsee: Stadt zahlt 14.000 Euro für Gerüst – doch passiert ist nichts

Von Conrad von Meding

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