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Hannover Region Hannover errichtet Neubau für 12,8 Millionen Euro
Nachrichten Hannover Region Hannover errichtet Neubau für 12,8 Millionen Euro
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11:33 22.05.2019
Animation: So soll der neue Anbau am Regionshaus aussehen. Quelle: Boehm/Region Hannover
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Hannover

Die Region Hannover möchte nach und nach möglichst viele Mitarbeiter am Standort an der Hildesheimer Straße konzentrieren – ein wichtiger Schritt ist der Bau eines viergeschossigen Bürogebäudes an der Akazienstraße. Der Bau kostet 12,8 Millionen Euro, die Regionsversammlung hat entsprechenden Plänen jetzt zugestimmt. Dort sollen der Fachbereich für Öffentliche Ordnung und Teile der Ausländerbehörde untergebracht werden.

Kundenbereich gilt als nicht mehr zeitgemäß

Vor allem der Kundenbereich der Ausländerbehörde, der derzeit in der Nähe der Regionsverwaltung in der Maschstraße untergebracht ist, gilt als nicht mehr zeitgemäß, erläutert Regionssprecherin Christina Kreutz. Unter andere gebe es dort keine Wartezone. Im Neubau ist das gesamte Untergeschoss als Kundenzone vorgesehen. Dort soll es 47 Beratungsräume geben, daher werden dort auch andere Bereiche der Regionsverwaltung mit Kundenverkehr untergebracht.

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In den drei darüber liegenden Büroetagen setzen die Region und die Architekten auf Flexibilität. Das Gebäude soll sich möglichst gut an veränderte Nutzungsanforderungen anpassen können. Wesentliche Grundlage dafür sind der Aufbau eines doppelten Fußbodens, damit darin die Elektroleitungen und IT-Kabel verlaufen können und an jeder Stelle genutzt werden können. Außerdem lässt das geplante Lüftungskonzept sowohl ein Großraumbüro auf der jeweiligen Etage aber auch den Bau von Büroräumen zu. Das neue Gebäude wird mit dem Regionshaus in allen vier Etagen direkt verbunden.

Fertigstellung für 2022 geplant

Die Arbeiten auf der Fläche, die derzeit von der Region als Parkplatz genutzt wird, sollen im nächsten Jahr starten. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

Die Region plant noch zusätzliche Erweiterungen an der Hildesheimer Straße. Ein Gebäude hinter der Stadtbibliothek, in dem derzeit noch die Werkstätten des Staatstheaters untergebracht sind, soll vom Land für 3,3 Millionen Euro gekauft werden. Das Staatstheater konzentriert seine Werkstätten künftig in Bornum. In dem Bau sollen rund 200 Mitarbeiter unterkommen, außerdem sind dort zusätzliche Sitzungsräume geplant. Die Fassade der Theaterwerkstätten bleibt stehen, weil sie unter Denkmalschutz steht. Außerdem will die Region ein Parkhaus hinter der jetzigen Ausländerbehörde in der Maschstraße kaufen.

Bei der Region steht zudem die Umgestaltung des Eingangsbereichs mit dem Bau eines gläsernen Aufzugs an. Das Projekt soll die Barrierefreiheit des Verwaltungsgebäudes an der Hildesheimer Straße erheblich verbessern. Mit den Bauarbeiten soll noch vor dem Sommer begonnen werden. Die Kosten hierfür betragen 2,4 Millionen Euro. Ende vergangenen Jahres war eine neue Kantine eröffnet worden, die Kosten lagen bei rund 2,5 Millionen Euro.

Von mak

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