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Hannover Unfälle im Wald: Stadt Hannover stellt neue Hinweisschilder auf
Nachrichten Hannover Unfälle im Wald: Stadt Hannover stellt neue Hinweisschilder auf
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00:24 01.07.2019
15 neue Rettungspunkte hat die Verwaltung in Hannovers Waldgebieten aufgestellt. Quelle: Foto: Stadt Hannover
Hannover

Die Stadtverwaltung hat im Mai in Hannovers Waldgebieten 15 neue Hinweisschilder aufgestellt – Rettungspunkte Forst genannt. Im Notfall sollen sie Verunglückten dabei helfen, Einsatzkräfte anzufordern und zudem die Rettungskräfte so schnell wie möglich an Unfallorte im Wald lotsen.

Die Rettungspunkte hängen in zwei Metern Höhe. Im oberen grün-weißen Teil symbolisieren vier Pfeile und eine stilisierte Menschenmenge einen Sammelpunkt. Darunter ist in schwarzer Schrift auf weißem Grund ein einmaliger Code angegeben, der sich aus dem Buchstaben „H“ (für Hannover) und einer dreistelligen Zahlenkombination zusammensetzt. Dazu sind die Notrufnummer „112“ und eine Beschreibung, wie im Ernstfall zu verfahren ist, angegeben. Teilen Betroffene den Code bei der Rettungsleitstelle am Telefon mit, kann ein Einsatzwagen gezielt zum Ort des Hilfesuchenenden geschickt werden. Solche Rettungspunkte sind bereits an Spielplätzen und Fitnesseinrichtungen zu finden.

„Häufig befinden sich die Verunglückten bei Unfällen abseits größerer Straßen, was ein schnelles Auffinden durch Rettungsdienste erschwert. Möglicherweise fehlen dann Orientierungspunkte, um den Unfallort genau zu beschreiben“, sagt Hannovers Erste Stadträtin sowie Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Die Standorte für die Schilder wurden unter anderem nach der ganzjährigen Erreichbarkeit für Rettungsfahrzeuge und Empfangsqualität für Mobiltelefone ausgewählt. Kosten pro Rettungspunkt: 500 Euro.

Die neuen Rettungspunkte Forst sind in der nördlichen und südlichen Eilenriede, im Tiergarten, im Mecklenheider Forst, im Klosterforst Marienwerder, am Altwarmbüchener See, im Altwarmbüchener Moor, am Kronsberg, im Ricklinger Holz, in der großen Heide sowie in der Seelhorst aufgestellt worden.

Eine Übersichtskarte ist im Internet unter www.hannover-gis.de zu finden. Zudem können Waldbesucher voraussichtlich ab Oktober 2019 die genaue Position der Rettungspunkte mit der App „Hilfe im Wald“ finden. Weitere Informationen zum Thema erfahren Interessierte unter www.rettungspunkte-forst.de.

Von Manuel Behrens

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