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Hannover Kehrtwende im Streit: Waschbecken sollen in Klassenräumen bleiben
Nachrichten Hannover Kehrtwende im Streit: Waschbecken sollen in Klassenräumen bleiben
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00:15 19.05.2019
Wasser marsch: Auch an den weiterführenden Schulen soll es weiterhin Waschbecken geben. Quelle: Irving Villegas
Hannover

Wenn weiterführende Schulen in Hannover saniert oder neu gebaut werden, soll es in allen Klassenräumen ein Waschbecken geben, zudem soll pro Schule ein zentral gelegener Trinkbrunnen installiert werden. Das haben alle Politiker, Eltern- und Lehrervertreter am Mittwoch im Schulausschuss der Stadt einstimmig beschlossen.

Antrag der Eltern von im Herbst 2018

Ein entsprechender Antrag der Eltern war bereits im vergangenen Herbst schon einmal einstimmig im Ausschuss angenommen worden. Dann hatte die Stadt aber interveniert und darauf hingewiesen, dass zum einen elektronische Tafeln nicht mehr nass gewischt werden müssten, zum anderen Verkeimungen drohten, wenn das Wasser zu lange ungenutzt in den Leitungen stehe. Auch Sicherheitsgründe sprächen gegen Waschbecken in den Klassenräumen. Es sei nicht permanent ein Lehrer zur Aufsicht da, bei „Wasserschlachten“ könnten Kinder ausrutschen und sich verletzen.

Das Ampelbündnis hatte sich daraufhin der Argumentation der Stadt angeschlossen. Das hatte bei den Elternvertretern wiederum Protest ausgelöst. Es gab neue Beratungen, Jetzt die Kehrtwende und der gemeinsame Beschluss für Waschbecken.

In den Fachräumen der Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien gibt es sowieso schon Waschbecken, auch alle Grundschulen haben standardmäßig Waschbecken in den Klassenräumen.

Von Saskia Döhner

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