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Hannover Ihme-Zentrum: „Abriss war erfolgreich“
Nachrichten Hannover Ihme-Zentrum: „Abriss war erfolgreich“
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15:28 22.01.2019
Das Gerüst ist schon wieder weg: Die Fassadensanierung am Ihme-Zentrum hat begonnen. Quelle: Jan Sedelies
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Hannover

Der Probelauf zur Fassadendemontage am Ihme-Zentrum scheint positiv verlaufen zu sein. „Wir haben alle 40 Betonplatten erfolgreich abgebaut“, sagt Frank Sauermilch von der Lingener Abbruchfirma Moß. Seit Anfang Januar hat das Unternehmen daran gearbeitet, die jeweils zwei Tonnen schweren Fassadenverkleidungselemente zu demontieren. Der Abschnitt galt als Probelauf, in dem Erfahrungen für die weitere Sanierung an den Sockelgeschossen des Ihme-Zentrums gesammelt werden sollten.

Lärmschutzplane an der Blumenauer Straße

„Es hat alles gut geklappt“, sagt Sauermilch. Hinter einer Staub- und Lärmschutzplane hatten die Mitarbeiter entlang der Blumenauer Straße zwei Wochen lang die alten Platten gelöst und Anker montiert, damit ein Kran sie herunterheben kann. Der Altbeton wird für Straßenbau verwendet.

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Arbeiten gehen weiter Richtung Schwarzer Bär

Jetzt sollen die Arbeiten in Richtung Schwarzer Bär weitergehen: Der nächste Bauabschnitt umfasst die Fassen im ersten und zweiten Geschoss bis zum Durchweg durch das Ihme-Zentrum Richtung Ihme und etwas darüber hinaus. Der Bereich gehe bis zum Straßenknick etwa gegenüber der Einmündung Gartenallee, sagt Sauermilch. Voraussichtlich von Mitte Februar bis Ende März werde der Abbruch dort dauern – es gehe jetzt schneller, weil man auf den Erfahrungen der Probephase aufbauen können. Noch ist der Auftrag aber nicht erteilt. „Wir hoffen, dass der Bauherr uns weiter sein Vertrauen erteilt“, sagt Sauermilch.

Stadt Hannover fordert weitere Sanierung im Ihme-Zentrum

Das Ihme-Zentrum stammt aus den Siebzigerjahren und soll langfristig komplett modernisiert werden. Verschiedene Investoren waren daran gescheitert, derzeit ist das Berliner Unternehmen Intown Haupteigentümer der Eigentümergemeinschaft. Einem Vertrag mit der Stadt zufolge muss zumindest die Fassadensanierung nach jahrelangen Ankündigungen jetzt endlich vorangehen, sonst kündigt die Stadt ihre Büromietverträge im Gebäude. Intwon plant auch wieder Einkaufsbereiche und mehr Wohnen in den Sockelgeschossen, zum Beispiel eine Einrichtung für betreutes Wohnen.

Von Conrad von Meding

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