Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Üstra verlegt Linie 10 erneut in den Tunnel
Nachrichten Hannover Üstra verlegt Linie 10 erneut in den Tunnel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:56 08.05.2018
Wegen des zu erwartenden Anstrurms auf die Innestadt am Freitag, am Sonnabend und am Pfingssonnabend verlegt die Üstra die Bahnen der Linie 10 erneut in den Tunnel. Quelle: Symbol
Anzeige
Hannover

 Die Üstra reagiert bereits jetzt auf den zu erwartenden Andrang auf die Innenstadt am Freitag, am Sonnabend und am Pfingssonnabend. Wie das Unternehmen bekannt gab, werden an diesen drei Tagen die Stadtbahnen der Linie 10 nicht auf der für 55 Millionen Euro neu entstehenden oberirdischen Strecke, sondern stattdessen erneut auf der Tunnelstrecke fahren. Auch die Bahnen der Linie 17 sind von der Maßnahme betroffen. Sie enden an diesen drei Tagen an der Haltestelle Glocksee. An allen drei Tagen soll die Tunnel-Lösung jeweils zwischen 11 und 19 Uhr gelten

Die Üstra zieht damit Konsequenzen aus den Erfahrungen am Brückentag vor dem 1. Mai. Damals war der Verkehr in der Innenstadt zeitweise zusammengebrochen. Wegen der vielen Autos, die in die Stadt drängten, hatten die Stadtbahnen der Linie 10 zum Teil Verspätungen von mehr als 20 Minuten. Im Parkhaus der Ernst-August-Galerie mussten Autofahrer zum Teil lange Wartezeiten in Kauf nehmen, bevor sie das Gebäude wegen des hohen Verkehrsaufkommens verlassen konnten. Bereits damals hatte die Üstra die Bahnen der Linie 10 durch die Tunnel fahren lassen, um das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Anzeige

Die Polizei plant keinen Verkehrseinsatz an den betroffenen Tagen in der Innenstadt, um dem zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommen entgegen zu wirken. „Das ist Sache der Stadt“, sagte eine Behördensprecherin. Die Stadt geht davon aus, dass es an den betroffenen Tagen nicht zu derartigen Problemen rund um das Parkhaus der Ernst-August-Galerie kommen wird. „Damals gab es Probleme mit dem Verkehrsrechner. Die sind inzwischen aber behoben“, sagt Stadtsprecherin Michaela Steigerwald.

Von Tobias Morchner