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Hannover Sicher, sauber – und demnächst heller
Nachrichten Hannover Sicher, sauber – und demnächst heller
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18:00 27.01.2019
Kirchrode aus der Luft gesehen. Auch wenn der Stadtteil und der Stadtbezirk Kirchrode- Bemerode-Wülferode gemeinhein als sauber und sicher gelten, finden Anwohner dennoch Kritikpunkte. Quelle: Foto: Google
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Kirchrode-Bemerode-Wüflerode

Im Dezember hat der Rat der Stadt das neue Konzept für Einsätze des Ordnungsdienstes und des Abfallwirtschaftsbetriebes Aha beschlossen. Was das für Kirchrode, Bemerode und Wülferode bedeutet, erläuterte Stadtkämmerer Axel von der Ohe jetzt im Bezirksrat. Ein Bürgerpanel hatte zuvor Aufschluss über das Sicherheits- und Ordnungsempfinden der hannoverschen Bürger gegeben. „Da ist noch Luft nach oben“, lautete von der Ohes Bilanz der Umfrage. Für die Stadt und für Aha sei einiges zu tun.

Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden

Rund 1800 Bürger nahmen im vergangenen Jahr an der Befragung teil. Das Ergebnis: Mehr als 65 Prozent der Hannoveraner fühlen sich tagsüber in der Innenstadt sicher oder sehr sicher, im eigenen Stadtteil sogar 85 Prozent. Wesentlich schlechter sind diese Werte für die Nacht, besonders für die Innenstadt: Dort fühlen sich nur knapp 30 Prozent der Bürger sicher. Als sauber oder sehr sauber empfinden die Innenstadt und die Stadt allgemein rund 40 Prozent der Befragten, beim eigenen Stadtteil sind es 50 Prozent.

Vereinzelt Handlungsbedarf bei Müll und Graffiti

Das Panel lasse sich zwar aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahl nicht auf einzelne Stadtteile herunterbrechen. Kirchrode, Bemerode und Wülferode seien aber „nicht Einsatzschwerpunkt“ des Sicherheits- und Ordnungskonzepts, unterstrich von der Ohe. Das lässt die Anwohner aufhorchen: Der Ruf als Bezirk mit „Superstadtteilen“ bedeute nicht, dass nirgends Handlungsbedarf bestehe, meinte eine Bürgerin. In der Tat gebe es Probleme mit Müll am Kronsberg, bemerkte Regine Kramarek (Grüne). Petra Stittgen (CDU) bemängelte, dass obszöne Grafitti an einem Spielplatz trotz zweier Anträge noch nicht entfernt wurden. Den Ordnungsdienst habe er im Stadtteil „noch nicht wahrgenommen“, ergänzte Norman Ranke (FDP).

Mehr Beleuchtung und Abfall-App:

Auch wenn der Bezirk kein Einsatzschwerpunkt sei – von der umfangreichen Aufstockung des Sicherheits- und Ordnungspersonals würden auch Kirchrode Bemerode und Wülferode profitieren, sagte von der Ohe. Auch wenn der Kronsberg nicht als „Müllbrennpunkt“ gelte, führen Abfallfahnder diesen zweimal wöchentlich an, berichtete Andreas Hübner von Aha. Wie oft die Fahnder Präsenz zeigten, hänge vor allem von Meldungen illegaler Müllentsorgung ab. Auf diese hinzuweisen soll stadtweit demnächst eine App erleichtern. Auch für mehr Beleuchtung im Stadtbezirk sorgt die Stadt bald: Laut von der Ohe ist die stärkere Ausleuchtung des Dieter-Oesterlen-Wegs bei der Haltestelle Osterfeldstraße und Am Rohfeld eines der „ersten Projekte“ der städtebaulichen Kriminalprävention.

Von Jacqueline Hadasch

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