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Hannover Sicherheit: Wir haben es auch selbst in der Hand
Nachrichten Hannover Sicherheit: Wir haben es auch selbst in der Hand
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00:19 01.09.2018
Conrad von Meding Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Im Jahr 2012 hat der damalige OB Stephan Weil die Bürgerpanels eingeführt, große Einwohnerbefragungen, mit denen er feststellen wollte, ob die Rathauspolitik richtigliegt in grundlegenden Entscheidungen. Sechs davon hat es bisher gegeben, und rückblickend lässt sich sagen: Eigentlich war die Mehrheit stets zufrieden. Nur ein Zufall, oder geschickte Fragen?

Manchmal lohnt es, auf die Details zu blicken. Da lauert, jenseits aller Mittelwerte, manch erschreckende Antwort. Zum Beispiel bei der gefühlten Sicherheit, wenn es nach Geschlechtern geht: Gut 82 Prozent der Frauen fühlen sich ab Einbruch der Dunkelheit in Tunneln und Unterführungen unsicher, fast 83 Prozent auch in Parks und Grünanlagen. Den Raschplatz meiden abends fast 78 Prozent der Frauen. Das sind schlimme Zahlen.

Es ist gut, dass die Stadt dem begegnet und mehr Sicherheitspersonal einstellt – auch, wenn diese gefühlte Lage weit entfernt ist von den Werten, die man der Polizeistatistik entnehmen kann und die ständig besser werden. Selbst im rot-grünen Lager räumen manche endlich ein, das Thema lange nicht ernst genug genommen zu haben. Den Fehler will der neue Sicherheitsdezernent Axel von der Ohe nicht machen.

Bei anderen Fragen haben die Bürger es selbst in der Hand. Hundekot auf Gehwegen, Müll am Straßenrand – der kommt nicht von irgendwoher. Die Verursacher sind die Bürger selbst. Immerhin gibt das einen Hinweis darauf, wo auf in diesem Feld auch ansetzen kann: Bei sich selbst.

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung finden Sie hier.

Von Conrad von Meding

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