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Hannover Betrunkener brüllt in Hannover Nazi-Parolen – und landet in der Psychiatrie
Nachrichten Hannover Betrunkener brüllt in Hannover Nazi-Parolen – und landet in der Psychiatrie
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18:11 14.07.2019
Die Polizei musste einen völlig betrunkenen Mann mehrfach wegen des verbotenen Hitlergrußes festnehmen. Quelle: Symbolbild (Archiv)
Hannover

Die Polizei hat in der Nacht zu Sonnabend einen 38-jährigen Mann in der City mehrfach in Gewahrsam genommen, weil er am Hauptbahnhof und am Kröpcke immer wieder völlig betrunken den Hitlergruß gezeigt und Naziparolen gebrüllt hatte. Nach einem Platzverweis, zwei Festnahmen und zwei Aufenthalten in einer Ausnüchterungszelle sowie einem Selbstmordversuch wurde der Tscheche schließlich am Sonnabendmorgen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Mann zeigt statt seines Ausweises ein Nazi-Bild

Laut Bundespolizei hatte der Mann am Freitagabend zunächst leicht alkoholisiert zwei Beamten einer Streife den Hitlergruß und anschließend ein aufgemaltes Hakenkreuz auf seinem Unterarm gezeigt. Anstatt anschließend wie gefordert seinen Ausweis zu zeigen, habe der 38-Jährige ein Bild von Adolf Hitler hervorgeholt. Die Beamten nahmen deshalb eine Anzeige gegen ihn auf und sprachen ihm einen Platzverweis aus.

Festnahme nach erneutem Hitlergruß

Nur zwei Stunden später nahmen Beamte der Landespolizei den Tschechen am Kröpcke fest – wieder wegen des gesetzlich verbotenen Hitlergrußes und verschiedener Naziparolen, nun aber bereits mit einem Atemalkoholwert von etwa 3,07 Promille. Die Polizei brachte den Mann deshalb vorübergehend in eine Ausnüchterungszelle.

Selbstmordversuch mit 4,48 Promille

Nachdem er einige Stunden später wieder auf freien Fuß gekommen war, wurde der 38-Jährige laut Bundespolizei am Morgen erneut am Hauptbahnhof gesehen – mit einer geöffneten Flasche Rum. Einmal mehr zeigte der Mann aus Tschechien laut brüllend einer Polizeistreife den Hitlergruß – inzwischen mit 4,48 Promille. Als ihn die Beamten erneut zum Ausnüchtern in Gewahrsam nahmen, versuchte er demnach noch während der Anwesenheit des Amtsarztes, sich mit einer Einwegdecke zu erwürgen. Gegen Mittag wurde er von einem Notdienst in eine psychiatrische Abteilung in Langenhagen eingewiesen.

Von Ingo Rodriguez

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