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Hannover Kita Hohe Straße wird für 5,6 Millionen Euro neu gebaut
Nachrichten Hannover Kita Hohe Straße wird für 5,6 Millionen Euro neu gebaut
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00:16 29.03.2019
Die Kita Hohe Straße wird abgerissen und neu gebaut. Quelle: Juliane Kaune
Linden-Mitte

Der Stadtteil bekommt eine neue Kindertagesstätte. Die Einrichtung mit fünf Gruppen wird an der Hohen Straße gebaut. Rund 5,6 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau, der ab Herbst dieses Jahres errichtet werden soll. Voraussichtlich im Sommer 2021 soll die Kita in Betrieb gehen.

Bereits 2009 gab es Pläne für einen Neubau am von Alten-Garten, der die sanierungsbedürftige Kita ersetzen sollte. Doch diese wurden nicht umgesetzt. Der nun geplante Kita-Neubau wird wie der Altbau auf dem Gelände an der Hohen Straße entstehen. Nach Fertigstellung des neuen Hauses wird das alte Gebäude abgerissen.

Die durch den Abbruch freiwerdende Fläche solle für das Außengelände der Kita mitgenutzt werden, erklärte Jürgen Gronemann vom städtischen Baumanagement, der die Pläne in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Linden-Limmer vorstellte. Dieses gliedert sich in eine große Spielwiese und Sandflächen, die nach Altersgruppen getrennt sind. Ein Niedrigseilgarten, ein Spielhaus und eine Wasserspielfläche sind ebenfalls vorgesehen. Bäume, die im Zuge des Neubaus gefällt werden müssen, würden ersetzt, versicherte Gronemann.

Kita Hohe Straße bietet Platz für fünf Gruppen

Im Erdgeschoss des zweistöckigen Neubaus sind nach den Worten Gronemanns drei Gruppenräume für Krippenkinder sowie Büros und die Küche vorgesehen. Die Mädchen und Jungen im Kindergartenalter werden im Obergeschoss betreut, dort finden sich auch zwei Mehrzweckräume und Sozialräume für die Mitarbeiter. Auf beiden Ebenen dienen natürlich belichtete, aufgeweitete Flure als Essbereiche für die Ganztagsbetreuung. Das gesamte Gebäude wird über einen Aufzug barrierefrei erschlossen.

Optisch werde der Kita-Neubau sich mit einer Klinkerfassade an das benachbarte Gebäude der Helene-Lange-Schule anpassen, erklärte Gronemann. Die Flachdächer sollen begrünt werden, auch eine Fotovoltaikanlage ist eingeplant. Für Adam Wolf, beratendes Bezirksratsmitglied der Piraten, werden damit einmal mehr „Bodemanns Bunkerbauten“ errichtet, wie er in Anspielung auf die vom Stadtbaurat genehmigte Architektur sagte.

Kurzhaltezonen für Eltern geplant

Grundsätzlich aber begrüßten die Bezirksratspolitiker die Neubaupläne. „Die Grünflächen werden künftig doppelt so groß“, lobte Grünen-Fraktionschef Daniel Gardemin. Allerdings regte er an, auf Parkplätze vor der Kita zu verzichten, um dort den Autoverkehr und damit auch die sogenannten Eltern-Taxis einzudämmen. Gronemann hielt entgegen, dass die Stadt verpflichtet sei, Stellplätze auszuweisen. Geplant seien neue Kurzhaltezonen für Mütter und Väter in Fahrtrichtung. Drei bis vier der regulären Stellplätzen in der Hohen Straße würden im Zuge des Kita-Baus dagegen wegfallen.

Die Kita werde ausschließlich von der Hohen Straße aus erreichbar sein, sagte Gronemann. Ein Zugang über die Falkenstraße, wie er bisher noch möglich ist, werde künftig entfallen. Michal Klenke von der CDU-Fraktion gab zu bedenken, dass die Hohe Straße sehr schmal sei. Er regte an, einen Technikraum der Kita, der aus seiner Sicht zu stark in den öffentlichen Straßenraum hineinragt, an anderer Stelle zu planen. Gronemann lehnte das aber ab: „Der Technikraum muss dort bleiben.“

Von Juliane Kaune

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