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Hannover Stadt fördert Café Allerlei jedes Jahr mit 25.000 Euro
Nachrichten Hannover Stadt fördert Café Allerlei jedes Jahr mit 25.000 Euro
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18:00 25.05.2019
Engagieren sich für das Café Allerlei: Carsten Tech (von links), Markus Nückel, Rainer-Jörg Grube, Rita Maria Rzyski, Tatjana Makarowski und Uwe Horstmann. Quelle: Samantha Franson
Linden-Süd

Aus dem Stadtteil ist es nicht mehr wegzudenken: Das Café Allerlei am Allerweg hat sich in den vergangenen sechs Jahren als kulturübergreifender Treffpunkt, offene Beratungsstelle und gemütliches Café in Linden-Süd etabliert. Die Bedeutung der Einrichtung für die interkulturelle Stadtteilarbeit hat die Stadt Hannover jetzt auf besondere Weise anerkannt. Zum Jahresbeginn wurde das Café erstmals seit seinem Bestehen in die institutionelle Förderung des städtischen Fachbereichs Bildung, Jugend und Familie aufgenommen. Fortan stehen jedes Jahr 25.000 Euro für die Koordination der vielfältigen soziokulturellen Arbeit zur Verfügung. Die Träger und das Team des Treffs haben sich jetzt bei den Geldgebern und allen anderen Unterstützern mit einem Fest bedankt.

Summe deckt Personalkosten des Cafés Allerlei

„Es ist uns wichtig, gerade auch von den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung nicht als ständige Nörgler oder stets Fordernde gesehen zu werden, sondern als engagierte Beteiligte, die konstruktiv an der Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen mitwirken“, sagt Quartiersmanager Carsten Tech. Das Quartiersmanagement der Baugesellschaft Hanova gehört wie die Caritas und der Verein Fels seit den Anfängen zu den Trägern des Cafés, das Räume im Treffpunkt Allerweg nutzt. Bisher haben diese sich die Kosten für eine halbe Personalstelle geteilt, die für die Koordination der Angebote nötig ist. Die von der Stadt gewährte Summe decke diese Kosten weitgehend, erklärt Tech. Somit könnten die Träger nun zum Beispiel Projekte des Cafés gezielter fördern.

Das Team des Cafés feiert mit geladenen Gästen und Büfett, dass die Stadt die Einrichtung nun mit Geld unterstützt. Quelle: Samantha Franson

Zur Dankesfeier mit mehr als 60 geladenen Gästen waren Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube und die Bildungsdezernentin der Stadt gekommen. Rita Maria Rzyski lobte die Arbeit des Cafés Allerlei ausdrücklich: Die kontinuierliche Förderung für die Einrichtung sei rundum gerechtfertigt und schon überfällig. Darüber freuten sich die Abteilungsleiterin der Caritas, Tatjana Makarowski, der Vorsitzende des Vereins Fels, Uwe Horstmann, Quartiersmanager Tech, Allerlei-Koordinator Markus Nückel und das ganze Team. Wie vielfältig die Arbeit ist, zeigten die Aktiven, zu denen viele internationale Bewohner des Stadtteils gehören, auch an diesem Nachmittag – mit musikalischer Begleitung der Gitarrengruppe.

300 Teilnehmer kommen jede Woche

Bis zu 300 Teilnehmer besuchen jede Woche das Café am Allerweg, um die Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote zu nutzen. Täglich gibt es Veranstaltungen zum Mitmachen, die für alle offen sind – ob Elternfrühstück, Seniorencafé, Deutschsprachkurs, Computersprechstunde oder Gitarrenkurs. Hinzu kommen diverse Gruppen, die sich etwa zum Tanzen und Singen treffen. Auch Umweltthemen sind ein Schwerpunkt. Kunst & Keks heißt der Dienstagstreff, zu dem stets gut 50 Teilnehmer kommen, um zu basteln und zu backen. Zudem sind die Netzwerktreffen des Stadtteilforums Linden-Süd im Café Allerlei angesiedelt. Interessierte können sich jederzeit vor Ort informieren, welche Aktionen anstehen oder auch selbst neue anregen. Die Angebote sind kostenfrei und so gestaltet, dass Eltern auch mit ihren Kindern daran teilnehmen können.

Von Juliane Kaune

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