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Hannover Lüttje Lage: Die Videotage
Nachrichten Hannover Lüttje Lage: Die Videotage
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14:34 27.06.2019
Mathias Klein. Quelle: HAZ
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Eigentlich fangen die Ferien erst in einer knappen Woche an, aber das Schuljahr ist eigentlich schon seit etlichen Tagen zu Ende. Jedenfalls an der Schule meiner Tochter. Täglich gibt es Hitzefrei. Und wenn es nicht warm genug ist, dann sind Zeugniskonferenzen und es ist auch früher Schluss. Statt Arbeitsblätter zu entwerfen, bereiten die Lehrer eine Art Unterhaltungsprogramm für die Schüler vor. Besonders beliebt bei den Sechstklässlern sind Ratespiele. Und Filme.

Klassenräume sind mit einem Beamer ausgestattet

Es sei schwierig, in den Wochen vor den Ferien überhaupt noch Aufmerksamkeit von seiner Klasse zu erhalten, berichtete mir ein erfahrener Pädagoge, mit dem ich über das Thema ins Gespräch kam. Er erzählt mir, dass die letzten Tage vor den Ferien bei Lehrern unter dem Bergriff Video-Tage bekannt sind. Und er berichtet, dass die technischen Voraussetzungen dafür gut seien, viele Klassenräume sind mit einem Beamer ausgestattet, dadurch halte sich auch die Vorbereitung für die letzten Schultage in Grenzen. Es gehe lediglich darum, ob ein Film greifbar sei, erzählt der Pädagoge.

„Kannst einfach weiterlaufen lassen“

Er berichtete beispielsweise, dass er in der dritten Stunde in eine Klasse kam, wo gerade eine Serie über den Beamer lief. Sein Kollege verabschiedete sich mit dem Worten: „Kannst einfach weiterlaufen lassen, kommen noch genug Folgen.“ Schüler einer 6. Klasse hatten ihm die komplette Organisation von zwei Deutschstunden abgenommen. Sie hatten den Beamer auf die gesamte Rückwand des Klassenzimmers ausgerichtet, dort lief dann Folge 4 des Animationsfilms „Ice Age“. Das sei ziemlich krass gewesen, berichtete der Pädagoge begeistert: „Das war so groß, da hatte ich das Gefühl, dass ich richtig von der Eisscholle weggerammt werde.“

Ermattet nach fünf Stunden Filme anschauen

Nur einmal kam die Lehrer-Idee, einen Film zu schauen, nicht so gut an. Es war in der 6. Stunde. Die Schüler hatten die bisherigen fünf Stunden einen Film nach dem anderen geschaut. „Die wollten etwas anderes machen“, berichtete der Pädagoge.

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Von Mathias Klein

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