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Hannover Samii eröffnet Krankenhaus in Shenzhen
Nachrichten Hannover Samii eröffnet Krankenhaus in Shenzhen
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00:16 23.12.2017
Das städtische Krankenhaus in Shenzhen hat 1000 Betten. Familie Samii kümmert sich um die medizinische Leitung. Quelle: privat
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Hannover/ Shenzhen

 In der chinesischen Millionenmetropole Shenzhen ist ein städtisches Krankenhaus eröffnet worden – und es trägt den Namen den hannoverschen Neurochirurgen Prof. Madjid: „Shenzhen Samii Medical Center“. Die boomende Stadt, die das nahe und einst dominierende Hongkong an Wirtschaftsdynamik und Größe längst überflügelt hat, ehrt damit den Gründer des International Neurosience Institute (INI) in Hannover. Samii ist nicht nur Ehrenpräsident des Weltverbandes der Neurochirurgen, sondern auch Ehrenbürger von Shenzhen. Auch in Chinas Hauptstadt Peking gibt es bereits ein INI nach Samiis hannoverschem Vorbild. 

Samii übernimmt medizinische Leitung

Das städtische Samii-Krankenhaus in Shenzhen hat insgesamt 1000 Betten. Und der prominente Arzt gibt dem Betrieb nicht nur seinen guten Namen. Gemeinsam mit seinem Sohn Prof. Amir Samii, der jetzt seinen Vater bei der offiziellen Eröffnung in China vertrat, leitet er im Rahmen einer dauerhaften Kooperation den Bereich der Qualitätssicherung des Spitals. „Das geht so weit, dass wir diejenigen sind, die entscheiden, welche Professoren eingestellt werden“, sagt Amir Samii. Mit dem Klinikum wolle die boomende Stadt auch im medizinischen Bereich wachsen – und hat Großes vor. „Das Ziel ist es, mit dem Krankenhaus zu den besten Einrichtungen Chinas zu gehören. Im Bereich der Neurologie wollen wir zu den renommiertesten Häusern weltweit gehören“, sagt Samii. Das städtische Klinikum für Allgemeinmedizin habe deshalb 200 Betten für die Neurologie vorgehalten. Vorbild sei Hannovers INI-Zentrum für Hirnchirurgie. Deshalb habe die Stadt Shenzhen das Millionenprojekt auch nach Samii benannt. Und sogar optisch richtetet es sich am hannoverschen Vorbild aus. Ein Gebäudeteil des Medizinzentrums greift die runde Bauform des INI nahe dem Weidetorkreisel auf, die vage an die Form eines menschlichen Gehirns erinnert. 

Austausch von Hannover und China

Etwa vier Jahre habe der Bau in China letztendlich gedauert. „Das ist beeindruckend schnell“, sagt Samii.  Bereits im April 2016 hatte Oberbürgermeister Stefan Schostok mit einer Delegation, zu der auch Prof. Madjid Samii gehörte, mehrere Städte in China und das geplante Krankenhaus in Shenzhen besucht. „Bei der Eröffnung haben wir deshalb auch ein Grußwort von Herrn Schostok vorgetragen, weil er selbst nicht vor Ort sein konnte“, sagt Prof. Amir Samii, der Vizepräsident des INI ist. Die Eröffnung der Klinik verfestigt somit nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den wissenschaftlichen Austausch Hannovers mit China.

Von Tomma Petersen

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