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Hannover Maroder Weg in Wülferode: Fahrradfahrer sollen lieber schieben
Nachrichten Hannover Maroder Weg in Wülferode: Fahrradfahrer sollen lieber schieben
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13:30 12.07.2019
Wülferoder Straße - Radfahren auf dem Radweg verboten. Quelle: privat
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Wülferode

Fußgänger und ein Fahrrad sind auf dem blauen Schild zu sehen. Darunter fordert ein weiteres Schild Radfahrer zum Absteigen auf. Der Grund: Radwegschäden. Das Fahrverbot auf dem Radweg neben der Wülferoder Straße sieht der Bezirksrat Kirchrode Bemerode Wülferode als höchst gefährlich an, da Fahrradfahrer so auf die Straße ausweichen müssen. In der jüngsten Bezirksratssitzung ließ Stefanie Seeliger vom Stadtbezirksmanagement allerdings verlauten, das Zusatzschild könne nicht entfernt werden. Die Absackungen und Kantenabbrüche auf dem Fahrradweg seien „zu gefährlich, wenn man mit Volldampf den Berg runterkommt.“ Die Straßenmeisterei versuche, die Radwegschäden zu beheben, jedoch sei dies nicht vollständig möglich.

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„Unverantwortlich, dass das so eingerichtet ist“

Das stieß auf Unmut bei den Stadtteilpolitikern. „Die Konsequenz, dass Radfahrer auf die Straße ausweichen, ist bei einer Geschwindigkeit der Autos von 70 Stundenkilometern und mehr so gefährlich – da ist es ungefährlicher, auf dem beschädigten Radweg zu fahren. Für meine Begriffe ist es unverantwortlich, dass das so eingerichtet ist. Es müssten zumindest Achtung-Radfahrer-Schilder für die Autofahrer aufgebaut werden“, findet Regine Kramarek von den Grünen im Bezirksrat. Die Fahrt auf der Straße sei außerdem nicht verkehrssicher, weil die Strecke direkt über eine Bergkuppe führe und daher schlecht einsehbar sei.

Bärbel Ehrlich von der SPD im Bezirksrat gibt vor allem zu bedenken, dass auch Rollstuhlfahrer den Radweg nutzen. „Sollen die nun den Weg über die Straße nehmen?“, fragt die Wülferoderin. Dass es so nicht bleiben kann, findet auch Bezirksbürgermeister Bernd Rödel. Bezirksratsbetreuerin Emine Yilmaz will daher die Forderung der Stadtteilpolitiker noch mal an die für die Verkehrsschilder zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weitergeben.

Von Jacqueline Hadasch

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