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Hannover Gewerkschaft fordert mehr Zollkontrollen in Gaststätten im Raum Hannover
Nachrichten Hannover Gewerkschaft fordert mehr Zollkontrollen in Gaststätten im Raum Hannover
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14:53 09.07.2019
Im vergangenen Jahr überprüften Zollfahnder nach Angaben der Gewerkschaft 284 Gaststätten. Quelle: Boris Roessler/dpa
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Hannover

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der Region Hannover fordert deutlich mehr Mindestlohnkontrollen durch Zollfahnder in Kneipen und Lokalen. „Es kann doch nicht sein, dass es immer noch Chefs gibt, die ihren Beschäftigten das absolute Minimum vorenthalten“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

„Verstöße gegen den Mindestlohn sind an der Tagesordnung“

Nach Angaben der NGG haben Beamte des Hauptzollamts Hannover im vergangenen Jahr 284 Gaststätten in dessen Zuständigkeitsbereich kontrolliert und dabei neun Verstöße gegen das Mindestlohngesetz geahndet. Die Gewerkschaft beruft sich auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums. „Mindestlohnverstöße sind immer noch an der Tagesordnung. Und das, obwohl es den gesetzlichen Mindestlohn schon seit über vier Jahren gibt“, sagt Lena Melcher, die Geschäftsführerin der Gewerkschaft in der Region Hannover.

Je höher das Risiko für schwarze Schafe sei, bei illegalen Praktiken überführt zu werden, desto seltener setzten sie auf Tricksereien, heißt es in der Mitteilung der NGG. Damit der Zoll die Kontrollen aber überhaupt vornehmen könne, müssten die Arbeitszeiten in den Gaststätten und Kneipen genau erfasst werden. Die Gewerkschaft verweist in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Mai. Demnach sind Unternehmen verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter künftig systematisch zu dokumentieren.

Von tm

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