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Hannover Hans-Böckler-Allee wird zehnspurig
Nachrichten Hannover Hans-Böckler-Allee wird zehnspurig
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00:17 15.12.2017
Die Hans-Böckler-Alle soll mehr Verkehr aufnehmen können, wenn dort die neue Conti-Zentrale entsteht.  Quelle: Continental AG
Hannover

Im Osten Hannovers soll der Verkehr besser fließen. Dazu will die Stadtverwaltung die Hans-Böckler-Allee zu einer Art Stadtautobahn ausbauen und zusätzliche Fahrspuren einrichten. Grund für das zwei Millionen Euro teure Vorhaben ist der geplante Bau des Conti-Verwaltungssitzes nahe der Pferdeturmkreuzung. Rund 1000 Mitarbeiter werden in dem Bürokomplex zu beiden Seiten der Hans-Böckler-Allee Platz finden. Bereits im Februar kommenden Jahres will die Stadt mit den Baurbeiten an der Ausfallstraße beginnen. Sie werden mehrere Jahre dauern. „Das ist ein Mammutprojekt“, sagte Tiefbauamtschef Andreas Bode bei der Vorstellung der Pläne am Montagabend im Bezirksrat Mitte. Die Grünen hatten noch Beratungsbedarf, entscheiden muss am Ende der Rat.

Im Kern geht es darum, die Hans-Böckler-Allee zwischen Schnellweg-Kreuzung und der Kreuzung Clausewitzstraße/Seligmannallee so zu erweitern, dass zusätzlicher Verkehr aufgenommen werden kann. In diesem Abschnitt entstehen jeweils nördlich und südlich der Hans-Böckler-Allee zwei Parkhäuser für die Conti-Mitarbeiter mit insgesamt 750 Stellplätzen.

Eine Fahrspur mehr pro Richtung

In beiden Richtungen will die Stadt die Hans-Böckler-Allee um jeweils eine Fahrspur erweitern. Dadurch werden zwei Linkgsabbiegerspuren in Richtung Seligmannallee geschaffen, sowie ein durchgängiger Rechtsabbiegerstreifen in Richtung Clausewitzstraße. „Damit stellen wir uns auf den Hinweg der Conti-Mitarbeiter zu ihrer Arbeitsstelle ein“, sagt Bode. Um die Rückfahrt flüssig zu halten, werden zwei Rechtsabbiegespuren von der Seligmannallee in die Hans-Böckler-Allee eingerichtet, sowie zwei Rechtsabbieger an der Kreuzung Messeschnellweg. Die Hans-Böckler-Allee verbreitert sich dadurch auf eine zehnspurige Straße. Nach Informationen der HAZ sollen die Ampeln an den Kreuzungen so geschaltet werden, dass sie mögliche Staus prognostizieren und den Verkehrsfluss erhalten. Die Uni Hannover beteiligt sich an den Berechnungen für das Schaltsystem.

Neue Wendemöglichkeit

Zudem richtet die Stadt auf der Clausewitzstraße in Höhe Eilenriedestadion eine Wendemöglichkeit für Autofahrer ein. Dort wird zugleich eine Fußgängerampel installiert.

„Gutachter haben ermittelt, dass der Verkehr dadurch auch in den Spitzenzeiten fließt“, sagt Bode. Jedoch werde es etwas mehr Staus auf dem Schnellweg geben. Das gibt dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Wilfried Engelke (FDP) zu denken. „Schon jetzt staut sich manchmal der Verkehr bis zum Weidetorkreisel“, meint Engelke. Die Grünen wenden ein, dass nicht alle Conti-Mitarbeiter mit dem Auto anreisen werden. Die Fahrt zur Arbeit mit Bus und Bahn sowie mit dem Rad sei bereits in die Verkehrsberechnungen eingeflossen, sagt Bode.

Von Andreas Schinkel

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