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Hannover Freie Wähler schicken eigenen Kandidaten ins Rennen
Nachrichten Hannover Freie Wähler schicken eigenen Kandidaten ins Rennen
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12:00 12.08.2019
Ronald Rüdiger will für die Freien Wähler Oberbürgermeister von Hannover werden. Quelle: privat
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Hannover

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Hannover Ende Oktober treten bisher zwölf Kandidaten an. Neu hinzugekommen ist Ronald Rüdiger von den Freien Wählern. Der 38-jährige Gesamtschullehrer will „Hannover von der SPD befreien“, wie er sagt. Die Freien Wähler sind zwar in vier Landtagen vertreten, in Hannover und dem Umland steht die Partei aber noch am Anfang. Sie zählt nach Angaben Rüdigers nur 25 Mitglieder.

Rüdiger: Schnellere Radwegverbindung von Tür zu Tür

Rüdiger unterrichtet in der Gesamtschule Badenstedt Deutsch und Geschichte. Er ist verheiratet und wohnt in Visselhövede. „Aufgewachsen bin ich in Hannover“, sagt er. Stark machen will er sich unter anderem für ein neues Verkehrskonzept. „Die Verbindung mit dem Fahrrad zwischen Haus- und Bürotür muss besser funktionieren“, sagt Rüdiger. Dafür seien sichere, komfortable Radwege nötig. Zudem müsse das Umland besser an die Stadt mit Bussen und Bahnen angebunden werden. Rüdiger verspricht, ein offenes Ohr für die Wünsche der Bürger zu haben und versteht seinen Ansatz als „ideologiefreie Politik der Mitte“.

Bisher 12 Kandidaten im Rennen

Neben dem Vertreter der Freien Wähler wollen elf weitere Bewerber Chef im Rathaus werden. Für die SPD tritt der ehemalige Kämmerer und Enercity-Finanzvorstand Marc Hansmann an, für die CDU der ehemalige VWN-Vorstandschef Eckhard Scholz. Die Grünen schicken den Landtagsabgeordneten Belit Onay ins Rennen, die Linke ihre hannoversche Parteichefin Jessica Kaußen. Die AfD wird aller Voraussicht nach den ehemaligen Bundeswehrgeneral Joachim Wundrak aufstellen. Die Piraten haben Ratsherr Adam Wolf nominiert. Die Satirepartei Die Partei geht mit zwei Kandidaten an den Start, Catharina Gutwerk und Julian Klippert. Zudem buhlen drei parteiunabhängige Bewerber um die Gunst der Wähler: Kulturmanagerin Iyabo Kaczmarek, Ratsherr Tobias Braune und die gebürtige Amerikanerin Ruth Esther Gilmore.

320 Unterschriften brauchen die unabhängigen Bewerber

Die unabhängigen Kandidaten müssen ebenso wie Rüdiger von den Freien Wählern jeweils eine Unterstützerliste mit 320 Unterschriften vorlegen. Für die im Rat vertretenen Parteien und Wählergruppen gilt diese Regelung nicht. Am 23. September, 18 Uhr, endet die Bewerbungsfrist. Dann müssen alle Kandidatenvorschläge im Wahlamt vorliegen.

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Weitere Kandidaten sind Iyabo Kaczmarek (parteilos), Catharina Gutwerk und Julian Klippert (beide Die Partei), Adam Wolf (Piraten), Tobias Braune (parteilos) und Ruth Esther Gilmore.

Von Andreas Schinkel

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