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Hannover Wird der Bunker unterm Ernst-August-Platz zum Fahrradparkhaus?
Nachrichten Hannover Wird der Bunker unterm Ernst-August-Platz zum Fahrradparkhaus?
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18:37 24.09.2019
Im Zivilschutzbunker unter dem Ernst-August-Platz wäre viel Platz für Fahrräder. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

5000 Abstellplätze für Fahrräder gibt es nach Angaben der Stadtverwaltung in der Innenstadt Hannovers – zu wenig meinen viele Radler. Tatsächlich sind die Haltebügel vor dem Hauptbahnhof meist belegt, unter anderem von zahllosen Schrotträdern. Aber auch die beiden Radstationen neben dem Bahnhof platzen aus allen Nähten. Bis zum Frühjahr 2020 sollen zu den 780 Stellplätzen in beiden Fahrradparkhäusern noch 240 in der Radstation Rundestraße hinzukommen. Absehbar wird das kaum reichen.

Der Bunker im 360-Grad-Video:

Stadt untersucht Bunker unterm Bahnhofsplatz und Tiefgeschosse unterm Raschplatz

Die Stadtverwaltung sucht nach neuen Möglichkeiten, um die Zahl der Stellflächen für Fahrräder zu erhöhen – und ist möglicherweise unter der Erde fündig geworden. Derzeit untersuche man Flächen, die momentan nicht für die Öffentlichkeit zugänglich seien, „wie beispielsweise der Zivilschutzbunker unter dem Ernst-August-Platz oder die Tiefgeschosse im Bereich Raschplatz“, heißt es in einer Antwort der Stadt auf eine Frage der CDU im Bezirksrat Mitte. Die Ergebnisse der Untersuchung will die Stadt gegen Ende des Jahres den politischen Gremien vorlegen. Dem Vernehmen nach könnten unterirdisch Tausende Fahrradparkplätze geschaffen werden.

Unter dem Vorplatz von Hannovers Hauptbahnhof liegt der größte Bahnhofsbunker Deutschlands. Der gesamte Ernst-August-Platz ist unterkellert und bietet Platz für 2100 Menschen.

Bezirksrat will mehr Haltebügel in der City

Der Bezirksrat wünscht sich auch oberirdisch weitere Stellflächen für Radler. Auf Antrag der Grünen hat das Gremium entschieden, dass die Stadt mehr Haltebügel im Stadtzentrum aufstellen soll. „Insbesondere in Kreuzungsbereichen könnten mehr Bügel stehen und zugleich Autoparkplätze verschwinden“, sagt Grünen-Bezirksratsfrau Julia Stock. Damit wären Kreuzungen nicht mehr von Autos verstellt und die Sicht auf den Verkehr verbessert.

Hier wollen die Grünen mehr Radparkplätze:

Die Grünen wünschen sich mehr Haltebügel an folgenden Orten in der City: In der Prinzenstraße gegenüber dem Schauspielhaus, in der Joachimstraße am Hinterausgang der Galerie Luise, hinterm Bahnhof, an der Ecke Lister Meile/Sedanstraße, im Bereich Hohes Ufer, auf dem Köbelinger Markt, vor dem Opernhaus, rund um die Markthalle, an der Ernst-August-Galerie, bei der Agentur für Arbeit und auf dem Weißekreuzplatz.

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Von Andreas Schinkel

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