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Hannover Weniger Verletzte bei Unfällen in der Region 
Nachrichten Hannover Weniger Verletzte bei Unfällen in der Region 
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00:18 19.03.2018
Quelle: Symbolbild/Patrick Seeger
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Hannover

 Die Polizeidirektion Hannover hat den Verkehrssicherheitsbericht 2017 für die Region vorgestellt. „Die Unfallzahlen sind parallel zum Landestrend leicht gestiegen“, sagt Polizeivizepräsident Jörg Müller. Die Unfälle stiegen im Vergleich zu 2016 um 554 auf 37.324 – ein Plus von 1,51 Prozent und der höchste Wert seit 2008. Allerdings seien weniger Menschen verletzt oder getötet worden. Die Zahl sank von 6472 auf 6210. Doch im Detail zeigt sich: Einzig bei den Leichtverletzten sind die Daten von 5797 auf 5532 rückläufig, die Werte von 631 Schwerverletzten (2016: 629) und 47 Getöteten (46) stagnieren auf dem Vorjahresniveau. „Jeder Mensch, der bei einem Unfall ums Leben kommt, ist einer zu viel“, sagt Müller. 2018 starben bereits elf Personen.

Fußgänger und Radler: Zwölf Fußgänger sind 2017 bei Unfällen getötet worden. Oft habe überhöhtes Tempo der Autofahrer eine Rolle gespielt, „aber auch falsches Verhalten der Fußgänger“, sagt Müller. Bei den Radfahrern gab es 2017 insgesamt 2068 Unfälle. 1756 Radler wurden verletzt, acht kamen ums Leben. „Ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer liegen daher weiter in unserem Schutzfokus“, so Müller.

Stadtbahn: Die Unfälle mit Stadtbahnen sind 2017 um 15 Fälle deutlich angestiegen und liegen mit 111 nahezu wieder auf dem Niveau von 2015 (114). Vier Menschen kamen dabei ums Leben, 2016 war es nur einer. „Die tödlichen Unfälle sind alle auf Unachtsamkeit zurückzuführen“, sagt Müller. Sie stolperten vor der Bahn, prallten gegen den Zug oder übersahen ihn. 74 Personen wurden verletzt.

Autobahnen: Auf den Autobahnen 2, 7, 37 und 352 hat sich die Zahl der Unfälle 2017 wieder erhöht. Insgesamt knallte es 3301 Mal (+51), davon allein 2458 Mal (+41) auf der A 2. Auf allen Autobahnen wurden 612 Personen verletzt, acht Menschen wurden getötet – die Hälfte auf der A 2. Ein Grund für die hohen Unfallzahlen seien nach wie vor die Baustellen auf den Streckenabschnitten.

Kinder und Senioren: 2017 starben zwei Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen, 457 wurden verletzt. Laut Polizei waren sie überwiegend zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs. „Wir appellieren daher an die Eltern, die Kinder sichtbar zu kleiden und beispielsweise an Ampeln als Vorbild zu dienen“, sagt Müller. „Bei Rot wird nicht gegangen.“ Bei den Senioren starben 2017 insgesamt 19 Personen, allein 13 waren über 75 Jahre alt. Auch bei den Verletzten ist diese Altersgruppe auffällig: Die Zahl stieg von 384 auf 417 Senioren.

Vergehen im Straßenverkehr: Erstmals hat die Zahl der Fahrerfluchten im Raum Hannover den Wert von 10 000 Delikten überschritten – die Polizei zählte 10 097 Fälle. 415 Personen wurden bei den Unfällen verletzt, 216 Verdächtige konnten überführt werden. Darüber hinaus zählte die Polizei 42 157 Raser, 8117 Vorfahrt- und Rotlichtverstöße sowie 5579 Fehlverhalten von Radlern. 1629 Autofahrer waren betrunken, 1157 fuhren unter Drogeneinfluss.

Von Peer Hellerling

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