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Hannover Preise im Nahverkehr steigen zum 1. Januar
Nachrichten Hannover Preise im Nahverkehr steigen zum 1. Januar
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18:05 28.12.2018
Das Mitfahren in Bussen und Bahnen wird nach dem Jahreswechsel teurer. Quelle: Foto: Katrin Kutter
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Hannover

Gewohntes Ritual seit fast 20 Jahren für Kunden des Großraum Verkehr Hannover (GVH): Zum 1. Januar steigen die Preise erneut an, dieses Mal liegt die Steigerung im Durchschnitt aller Fahrscheinkategorien bei 2,25 Prozent. Das ist ein höherer Wert als in den beiden Jahren zuvor; auch liegt er über der Inflationsrate. Der GVH begründet dies damit, dass die ihm angeschlossenen Verkehrsunternehmen Üstra, Regiobus, DB Regio, Metronom, Erixx und Westfalenbahn mit deutlich steigenden Lohnkosten rechnen.

Allerdings soll auch mehr Geld in die Kasse kommen. Der GVH rechnet für 2019 mit Gesamteinnahmen in Höhe von 284,8 Millionen Euro aus den Fahrscheinverkäufen; das wären 8,3 Millionen Euro mehr als zuletzt. „Nachfragerückgänge werden nicht erwartet“, heißt es in einer Drucksache für die Regionspolitik zur Tarifsteigerung.

Fahrgastzahlen steigen trotzdem

Im Jahr 2017 hatten die Verkehrsunternehmen insgesamt 217 Millionen Fahrgäste in ihren Bussen und Bahnen befördert – so viele wie nie zuvor. Genaue Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor, aber der Trend habe sich zumindest im ersten Halbjahr fortgesetzt, teilt der GVH mit. Bei einer wichtigen Kundengruppe, den Berufspendlern, habe der Zuwachs für den Zeitraum von Januar bis Juni bei 7 Prozent gelegen.

Zum ersten Mal seit 2011 steigt mit dem Tarifwechsel der Preis für das Kurzstreckenticket um 10 Cent auf 1,60 Euro. Auch alle Einzelfahrscheine werden um 10 Cent teurer, für eine Zone kostet es künftig 2,80 Euro. Die Preise für Tagestickets hebt der GVH um 20 Cent an, hier liegt der Tarif für eine Zone dann bei 5,60 Euro. Bei den Monatskarten betragen die Steigerungen je nach Kategorie und Zone zwischen 80 Cent und 3,20 Euro. Immerhin: Die Preise für Kinderfahrscheine, für die sogenannte Sparcard für Jugendliche und für die Semesterkarte für Studenten bleiben stabil. Im Vorverkauf erworbene Einzelfahrscheine können auch über den Tarifwechsel hinaus genutzt werden. Monatskarten mit dem ersten Geltungstag vor dem 1. Januar bleiben bis zum letzten Gültigkeitstag ohne Zuzahlung gültig.

So fahren Busse und Bahnen zum Jahreswechsel

Am Silvestertag gilt für die Stadtbahnen der Samstagsfahrplan. In der Zeit von 20.45 Uhr bis 4.45 Uhr des Neujahrstags fahren sie in der Regel halbstündlich, wie im Nachtsternverkehr üblich. Ausnahmen gelten für die Linien 10, 11 und 5. Die Linie 10 verkehrt zunächst von 20.45 Uhr bis 1 Uhr viertelstündlich auf der oberirdischen Strecke. Danach nutzt sie bis 4.45 Uhr im Halbstundentakt die Tunnelstrecke. Die Linie 11 fährt nur bis 1 Uhr. Als Zusatzangebot für die Besucher der Silvesterparty in der Stadthalle macht die Linie 5 auf ihrem Weg von Anderten nach Stöcken von 1.30 Uhr an im Halbstundentakt einen Abstecher zur Haltestelle Hannover Congress Centrum.

Auch einige Buslinien der Üstra wie beispielsweise die Ringlinie 100/200 sowie die Sprinterbusse der Regiobus beteiligen sich am Nachtsternverkehr. Ansonsten finden die letzten Abfahrten der Regiobusse gegen 20 Uhr statt; Ausnahmen sind die Linien 620 (22.59 Uhr ab Fasanenkrug) und 630 (22.42 ab Altwarmbüchen).

Am Neujahrstag gilt für alle Busse und Bahnen der Sonntagsfahrplan.

Auch Abwasser und Parken werden teurer

In Hannover müssen die Verbraucher auch höhere Abwassergebühren in Kauf nehmen. Sie steigen um 33,5 Prozent, war für eine vierköpfige Familie etwa 90 Euro Mehrausgaben pro Jahr bedeutet. Begründet wird das mit notwendigen Investitionen beispielsweise in die Kanalisation. Im ersten Quartal sollen die per Ratsbeschluss erhöhten Parkgebühren in Hannover in Kraft treten. Im Innenstadtbereich steigt der Satz von 1,80 auf 2,60 Euro pro Stunde, in den anderen Zonen von 1,40 auf 2 Euro.

Von Bernd Haase

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