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Hannover Kompromiss zu Regiobus in der City
Nachrichten Hannover Kompromiss zu Regiobus in der City
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15:05 24.02.2018
Eng: Vor allem an verkehrsreichen Tagen blockieren die Regiobusse zu viel Platz in der Kurt-Schumacher-Straße. Quelle: Kateryna Kostyrko
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Hannover

In der neu gestalteten Kurt-Schumacher-Straße ist es zu eng für die Regiobus-Linien, an besucherstarken Tagen kommt es immer wieder zu Problemen. Im Konflikt mit der Region hat die Stadt jetzt einen Kompromissvorschlag gemacht: Die Buslinien dürfen die Straße auf ihrem Weg vom Steintor zum ZOB und zurück weiter benutzen, nur an besonders engen Tagen sollen sie über Goesriede, Celler Straße und Hamburger Allee ausweichen. Bei den Ratspolitikern im Bauausschuss kam das am Mittwoch gut an.

Das Thema hatte zuletzt viel Spott ausgelöst: Die Straße ist frisch ausgebaut, Verkehrsgutachter hatten errechnet, dass trotz oberirdischer Stadtbahnführung alles läuft – doch dann wurde es vor allem zu Weihnachten an Sonnabenden extrem eng. Vor allem an der Ampelkreuzung zum Ernst-August-Platz staute sich der Verkehr. Die Stadt hat der Region daher vorgeschlagen, die Regiobus-Linien ständig um den Innenstadtkern herumzuführen. Das aber rief bei der Region und Regiobus-Kunden heftigen Protest hervor.

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Den jetzt gefundenen Kompromissvorschlag hat Baudezernent Uwe Bodemann dem Regionsdezernenten Ulf-Birger Franz und der neuen Regiobus-Spitze vorgeschlagen. Er stieß offenbar auf Zustimmung. Details sollen noch ausgearbeitet werden.

Von Conrad von Meding