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Hannover Region will mehr Sprinterlinien einführen
Nachrichten Hannover Region will mehr Sprinterlinien einführen
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15:13 02.05.2019
Die Regiobus setzt bereits seit einigen Jahren Sprinterbusse ein und hat gute Erfahrungen gemacht. Quelle: Alexander Körner
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Hannover

Zum Fahrplanwechsel im Dezember will die Region Hannover das Angebot im öffentlichen Busverkehr verbessern, indem sie vier weitere Sprinterlinien einrichtet. Regiobusse sollen dann zwischen Neustadt und Marienwerder (Linie 400), Langenhagen und Marienwerder (Linie 600) sowie Burgdorf und dem A2-Center in Lahe (Linie 900) verkehren. Bei der Üstra wollen die Verkehrsplaner die heutige Linie 370 zwischen der Südstadt und Mehrum im Kreis Hildesheim zur Sprinterlinie 800 ausbauen.

„SprintH“ als neuer Markenname

Die Regiobus setzt seit einigen Jahren Sprinter auf drei Linien zwischen dem Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover und den Umlandkommunen Pattensen, Gehrden und Wunstorf ein. Mit täglich 30.000 Fahrgästen sind sie stark nachgefragt. Um die Regiobus wirtschaftlicher auszurichten, hat die Region das Liniennetz überarbeitet. „Ein Ziel war es, Verbindungen mit hohen Fahrgastzahlen auszubauen und zu entwickeln“, sagt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz.

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Mit „sprintH“ gibt es einen neuen Markennamen für das Angebot. Alle sieben Linien fahren ohne Umwege zu wichtigen Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn oder zur Stadtbahn und verkehren dabei mindestens im Halbstundentakt. Die eingesetzten Fahrzeuge will die Region komfortabler ausstatten als andere Linienbusse. Unter anderem sollen sie nach und nach mit WLAN und USB-Steckdosen ausgerüstet werden. „Fast 25 Prozent der Fahrgäste von Regiobus können von dem Qualitätssprung profitieren“, erklärt Franz.

Von Bernd Haase

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