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Hannover SPD: Muss jede Gemeinde ein eigenes Bad haben?
Nachrichten Hannover SPD: Muss jede Gemeinde ein eigenes Bad haben?
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00:23 01.02.2019
Schwimmbäder belasten die Stadtkasse, auch der geplante Neubau des Fössebads in Limmer. Quelle: Moritz Frankenberg
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Hannover

Jährliche Zuschüsse von mehreren Hunderttausend Euro für den Badbetrieb, Millionensummen für Sanierung und Neubau – Schwimmbäder belasten die Kassen der Kommunen erheblich. Der Neubau des Fössebads kostet die Stadt Hannover allein 22 Millionen Euro, die geplante Schwimmhalle in Misburg wird voraussichtlich mit 22,3 Millionen Euro zu Buche schlagen. Im Investitionsprogramm der Stadt war das Vorhaben in Misburg anfangs mit 16, 5 Millionen Euro einkalkuliert, später ging die Stadt von realen Kosten von 20,2 Millionen Euro aus.

Vor diesem Hintergrund schlägt die SPD im Rat vor, dass sich die Städte in der Region Hannover mittelfristig besser abstimmen sollten. „Muss jede Gemeinde ein eigenes Bad haben?“, fragt SPD-Sportpolitiker Angelo Alter. Er regt an, eine Art Bädergesellschaft der Region Hannover zu gründen.

Tatsächlich liegen manche Bäder im Großraum Hannover nicht allzu weit voneinander entfernt, etwa die Hallenbäder in Höver und in Anderten oder das Hemminger Bad und das Aqua Laatzium. Am Ende gehe darum, meint Alter, thematische Schwerpunkte zu bilden. „So könnten wir ein großes Spaßbad mit vielen Rutschen gebrauchen“, sagt er. Denn viele Familien steuerten das Badeland in Celle an, wenn sie ein Erlebnisbad besuchen wollten.

Grundsätzlich hält die SPD daran fest, dass das Fössebad und das Misburger Bad rasch gebaut werden. Kein gutes Haar lässt Sportpolitiker Alter an dem Vorschlag des Bündnispartners FDP, den Neubau des Misburger Bads zu verschieben. „Glaubt die FDP ernsthaft, dass dadurch Millionen Euro eingespart werden können?“, fragt Sportpolitiker Alter. FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke empfahl, ein halbes oder ein dreiviertel Jahr mit dem Neubau zu warten, weil mit der abflachenden Konjunktur auch die Baupreise sänken. „Das funktioniert vielleicht bei Kloschlüsseln, aber nicht bei Großprojekten“, stichelt Alter gegen Klempnermeister Engelke.

Von Andreas Schinkel

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