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Hannover 38-Jährige in der Calenberger Neustadt vergewaltigt – Polizei sucht Täter
Nachrichten Hannover 38-Jährige in der Calenberger Neustadt vergewaltigt – Polizei sucht Täter
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18:08 12.08.2019
Die 38-jährige Frau wurde auf dem Verbindungsweg zwischen der Goethestraße und dem Franz-Mock-Weg in der Calenbeger Neustadt vergewaltigt. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Ein bislang unbekannter Mann hat in der Nacht zu Sonntag nahe der Goethestraße in der Calenberger Neustadt eine 38-jährige Frau vergewaltigt. Dem Opfer gelang jedoch noch während des körperlichen Übergriffes die Flucht. Die von ihr kurze Zeit später alarmierte Polizei konnte zwar während einer sofort begonnenen Fahndung in der Nähe des Tatortes zwei Männer festnehmen, die einer Beschreibung des Täters und eines möglichen Komplizen sehr ähneln. Ob die beiden Männer aber wirklich für die Vergewaltigung verantwortlich sind, wird derzeit laut Polizei noch intensiv geprüft.

Mann fordert Frau zum Geschlechtsverkehr auf

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte die 38-Jährige am späten Sonnabendabend einen Waschsalon am Küchengartenplatz in Linden-Mitte besucht und hatte sich anschließend von dort mit einer Stadtbahn auf den Heimweg in Richtung Calenberger Neustadt gemacht. Als sie gegen 0.45 Uhr am Goetheplatz aus der Bahn gestiegen war, traf sie laut Polizei an der Haltestelle auf zwei Männer. Einer davon sprach die Frau an und forderte sie zum Geschlechtsverkehr auf. Nachdem die Frau dies abgelehnt hatte, wurde sie aber offenbar von einem der beiden unbekannten Männer verfolgt. An einem Verbindungsweg zwischen der Goethestraße und dem Franz-Mock-Weg in der Calenberger Neustadt drückte er sie demnach gegen einen Zaun und vergewaltigte sie. Als der Täter aber für kurze Zeit von ihr abließ, gelang es der 38-Jährigen zu entkommen. Sie flüchtete und alarmierte kurze Zeit später von ihrer Wohnung aus die Polizei.

Polizei nimmt zwei Männer fest

Die Polizei konnte zwar wenig später in der Nähe des Tatortes zwei Männer festnehmen, die der Beschreibung des Opfers von den beiden Männern an der Haltestelle sehr ähneln. Trotzdem ist nach Angaben der Ermittler nicht zweifelsfrei sicher, dass es um die beiden beschriebenen Männer handelt und ob einer der Männer auch die Vergewaltigung begangen hat. Laut Polizei wurden die beiden Verdächtigen am Montagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt. „Bislang gibt es noch keine ausreichenden Hinweise, die eine Untersuchungshaft rechtfertigen würden“, sagte Polizeisprecherin Isabel Christian am Montagnachmittag. Es werde weiterhin geprüft, ob zwischen den beiden vorübergehend festgenommenen Männern und der Tat eine Verbindung bestehe. Die Ermittlungen stehen demnach noch ganz am Anfang.

Ermittler suchen dringend Zeugen

Deshalb sucht die Polizei nun Zeugen und bittet dringend um Hinweise zu zwei Personenbeschreibungen für die beiden Männer, die das Vergewaltigungsopfer an Haltestelle zunächst verbal bedrängt hatten:  Einer der beiden Gesuchten ist etwa 1,85 Meter groß, sein Komplize ist deutlich kleiner. Beide sind laut Polizei schlank und haben eine südländische Erscheinung. Der größere Mann trug zum Zeitpunkt der Vorfälle einen Dreitagebart, eine lange blaue Jeans und ein graues T-Shirt. Sein Begleiter war mit einem mehrfarbigen T-Shirt bekleidet und trug ebenfalls einen Bart. Hinweise werden unter Telefon (05 11) 109 55 55 entgegengenommen.

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Von Ingo Rodriguez

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