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Hannover Stadt hält sich mit eigenem Fahrradverleih zurück
Nachrichten Hannover Stadt hält sich mit eigenem Fahrradverleih zurück
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00:18 24.12.2017
Auch vor dem Rathaus stehen inzwischen die Leihräder von O-Bike.  Quelle: (c) www.photos24.de
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Hannover

  In Hannover wird es vorerst kein stadteigenes Fahrradverleihsystem geben. Die Gründe liegen zum einen darin, dass mit dem asiatischen Anbieter O-Bike derzeit günstige Leihräder im Einsatz sind, zum anderen würde ein städtischer Fahrradverleih nicht ohne Subventionen auskommen. „Warum sollte die Stadt noch mit einem Zuschuss ein weiteres Fahrradsystem aufbauen?“, sagt Baudezernent Uwe Bodemann am Donnerstag im Rat auf Anfrage der Satirepartei „Die Partei“. Man werde aber den Markt weiter beobachten.

512 Leihräder hat die asiatische Firma O-Bike auf Hannovers Straßen gestellt. Die Räder können mithilfe einer App an jedem Standort entliehen werden. Die Leihgebühr beträgt zwei Euro pro Stunde. Kunden müssen jedoch persönliche Daten hinterlegen, um sich für das Verleihsystem zu registrieren. O-Bike ist in die Kritik geraten, weil durch Software-Fehler vorübergehend Nutzendaten einsehbar waren. 

In Hannover wird es nicht bei einem privaten Leihrad-Anbieter bleiben. „Weitere Unternehmen haben ihr Interesse bekundet“, berichtet Bodemann. Man führe bereits Gespräche mit diesen Anbietern. „Wir haben den Eindruck, dass O-Bike ganz gut angenommen wird“, sagt der Baudezernent. Das liege auch daran, dass das Unternehmen in Hannover die Straßen nicht mit Tausenden von Rädern geflutet habe. „O-Bike hat maßvoll begonnen, aber das Unternehmen will das Angebot möglicherweise ausbauen“, sagt Bodemann.

In anderen Städten, etwa München, hat O-Bike gleich zu Beginn mehrere Tausend Räder auf die Straßen gestellt. Das führte zu Problemen. Beschädigte Räder wurden in Parks entsorgt, Einfahrten zugestellt. In Hannover hat es solche Probleme nach Informationen der HAZ noch nicht gegeben. 

Von Andreas Schinkel

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