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Hannover Parken auf dem Gehweg bleibt am Schneiderberg verboten
Nachrichten Hannover Parken auf dem Gehweg bleibt am Schneiderberg verboten
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00:18 18.04.2019
Manche Autobesitzer stellen ihre Wagen halb auf dem Gehweg ab. Das ist am Schneiderberg nicht erlaubt. Quelle: Villegas
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Nordstadt

Um das Parken am Schneiderberg ist im Bezirksrat Nord eine Diskussion entbrannt. Die Grünen-Fraktion stört sich daran, dass manche Autofahrer ihre Wagen halb auf dem Bürgersteig abstellen. „Das Parken auf dem Gehweg führt dazu, dass zu schnell gefahren wird, weil auf der Straße mehr Platz ist“, kritisiert Grünen-Fraktionschef Stefan Winter.

Auf Anfrage der Grünen bestätigte die Stadtverwaltung, dass das Abstellen von Autos auf dem Bürgersteig nicht zulässig ist, auch wenn der Wagen nur zum Teil auf dem Gehweg steht. In der Straße Schneiderberg sei das „halbhohe Gehwegparken“ zwischen den Einmündungen von Callinstraße und Appelstraße nicht erlaubt. Das ist nur dann der Fall, wenn Verkehrsschilder oder Markierungen am Boden es vorschreiben. Die Fahrbahn ist in diesem Abschnitt rund 8,50 Meter breit. Wenn auf beiden Seiten der Straße Autos parken, bleiben etwa 4,50 Meter Fahrbahnbreite. Dies reiche für die Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen aus, betont ein Stadtmitarbeiter.

Parkende Autos sollen Verkehr beruhigen

Der Schneiderberg ist eine Tempo-30-Zone. Und die Stadtverwaltung kalkuliert mit den auf der Fahrbahn parkenden Autos – sie sollen wie auch in anderen Straße der Verkehrsberuhigung dienen. Wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen, müssen die Fahrer je nach Situation in Parklücken oder Einfahrten ausweichen. Die Grünen hatten das Thema bereits zuvor schon einmal aufgeworfen.

Die Anfrage der Grünen hatte prompt Folgen. SPD-Fraktionschef Robert Nicholls wusste zu berichten, dass der Verkehrsaußendienst der Stadt bereits Tickets verteilt. „Dabei ist der Fußweg nahezu drei Meter breit, es bleibt also genügend Platz. Das Parken teils auf dem Gehsteig hilft, Unfälle auf der Fahrbahn zu vermeiden“, argumentiert Nicholls. In den vergangenen Jahren sei es von der Stadt toleriert worden. Der SPD-Fraktionschef plädierte dafür, eher mit Geschwindigkeitskontrollen zu reagieren, falls tatsächlich zu schnell gefahren wird. „Ich sehe es auch kritisch, wenn Radfahrer als bremsendes Element dienen sollen.“

Von Bärbel Hilbig

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