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Hannover Schulen präsentieren ihr inklusives Medienprojekt
Nachrichten Hannover Schulen präsentieren ihr inklusives Medienprojekt
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16:00 12.01.2019
Lehrerinnen, Autoren und Mediengestalter: Das Kulturbüro Südtstadt bedankt sich bei den vielen Engagierten im inklusiven Medienprojekt. Quelle: Sebastian Stein
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Südstadt

Erst Stift und Papier, jetzt die große Leinwand: Mehr als 60 Schüler aus der Südstadt konnten in den vergangenen Monaten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Kommunalen Kino im Künstlerhaus haben sie die Ergebnisse ihres inklusiven Medienprojekts vorgestellt.

Unter dem Motto „Drinnen, draußen und dazwischen“ hatten die Schüler zunächst an Schreibwerkstätten mit hannoverschen Autoren teilgenommen. Die dort entstandenen Texte und Ideen haben sie im Anschluss daran mit dem Medienzentrum Region Hannover grafisch umgesetzt und mit dem Musikzentrum Hannover vertont. „Es ist beeindruckend, welche unterschiedlichen Dinge unter einem Thema entstehen können“, sagt die Initiatorin und Lehrerin an der Tellkampfschule, Claudia Borchers.

So hat etwa eine Schülerin der Tellkampfschule in einem Kurzfilm geschildert, wie sie den Grabstein ihrer verstorbenen Großmutter betrachtet. Der Stein auf einem jüdischen Friedhof wird in allen Details beschrieben, dazu gibt es passende Fotos und eine Vorlesestimme.

Schüler verarbeiten Praktikumserfahrungen

Die Schüler der Südstadtschule haben sich in einem Kurzfilm mit ihren Praktikumserfahrungen auseinandergesetzt: Welchen Job soll ich wählen, und was wünsche ich mir von meinem Arbeitgeber? Hoffnungen und Sorgen vor dem Praktikum, aber auch humoristische Elemente sind in dem Film zu sehen. „Ich weiß noch nicht genau, was ich machen möchte – außer, dass ich kein Einzelhändler sein will“, sagt einer der Schüler in dem Video.

Die Hartwig-Claußen-Schule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Hören, hat einzelne Momente des Alltags- und Familienlebens in den Mittelpunkt ihrer Präsentation gerückt – und aufgezeigt, was diese Momente mit den Schülern machen. So erklärt ein Schüler in Gebärdensprache seine Empfindungen, als er zum ersten Mal seine kleine Schwester sieht– mit Untertiteln für Zuschauer, die der Gebärdensprache nicht mächtig sind.

Christiane Brettschneider vom Kulturbüro Südstadt, dem Projektförderer, findet die Darstellungen der Schüler „ganz berührend“. Die Filme zeigten Momente zum Lachen und zum Traurigsein.

Von Sebastian Stein

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