Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Grünes Licht für die Leinewelle
Nachrichten Hannover Grünes Licht für die Leinewelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:51 17.01.2019
So stellen sich die Surffans die stehende Welle in Höhe des Flohmarktparkplatzes vor. Quelle: Leinewelle
Anzeige
Hannover

Die Leine könnte schon bald neuer Anziehungspunkt für Wassersportler in Hannover werden. Die Region Hannover will nach Informationen der HAZ in Kürze das Surfprojekt Leinewelle vor dem Landtag genehmigen. „Das Verfahren ist so gut wie abgeschlossen“, sagte am Mittwoch ein Sprecher. Am Donnerstag soll die Entscheidung ein letztes mal geprüft werden. „Der Bescheid wird dann in den kommenden Tagen zugestellt.“

Wasserrechtliche Genehmigung fehlt noch

Über den Inhalt machte der Sprecher keine Angaben. Nach Informationen der HAZ will die Region das Surfprojekt aber genehmigen. Der Rat der Stadt hatte bereits im vergangenen Sommer grünes Licht gegeben – dem Verein Leinwelle um den hannoverschen Gastronomen Heiko Heybey fehlt aber noch die wasserrechtliche Genehmigung – die ist nun offenbar so gut wie auf dem Weg. Unklar ist, ob und mit welchen Auflagen die Genehmigung verbunden wird.

Leinewelle-Initiator Heybey wollte sich auf Anfrage nicht äußern. „Ich würde mich freuen, habe aber noch keinen Bescheid gesehen und kann darum dazu überhaupt nichts sagen.“

Vorbild München

Vorbild für das Projekt Leinewelle ist der Eisbach in München. An der Leinebrücke vor dem Restaurant Aresto zwischen Beginenturm und Landtag soll eine Konstruktion in den Fluss gebaut werden, die das Wasser der Leine zu einer stehenden Welle auftürmt, auf der gesurft werden kann. Ein Fischpass führt die Tiere an der Stelle vorbei.

Dennoch ist der Fischereiverein Hannover nicht begeistert. „Sollte die Region die wasserrechtliche Genehmigung erteilen, werden wir überlegen, dagegen zu klagen. Ich denke, wir werden das auch tun“, sagte der Vorsitzende Heinz Pyka. Es gebe mehrere geschützte Fischarten an der Stelle wie Mühlkoppen, Steinbeißer oder Flussneunauge. Für das Flussneunauge sei der Bereich um die geplante Leinwelle Laichhabitat. Zugleich zeigte sich Pyka kompromissbereit: Sollte die vom Verein schon lange geforderte Fischtreppe am Leinewehr kommen, könne man auf die Klage auch verzichten. „Die Fischtreppe würde sogar zu einer Verbesserung der Leine führen.“

Von Karl Doeleke

Mehr als 1000 Schrotträder kontrolliert der Abfallentsorger jedes Jahr am Straßenrand – und entsorgt Hunderte. In dieser Woche zum Beispiel in der Südstadt.

17.01.2019

Die früheren Hundehalter wollten sich einen Mischling mit Gewalt zurückholen – an einer Stadtbahnhaltestelle in Stöcken. Das knapp zwei Jahre alte Tier hatte zuvor mehrfach den Besitzer gewechselt.

17.01.2019

Die Regeln sind streng, wie jetzt ein Ronnenberger Ehepaar feststellen musste. Wer funktionierende Geräte vom Wertstoffhof mitnehmen will, darf es nicht: Alles muss auf den Wertstoffhöfen bleiben.

20.01.2019