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Hannover Silvester: Tipps für ein sicheres Feuerwerk
Nachrichten Hannover Silvester: Tipps für ein sicheres Feuerwerk
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14:39 27.12.2017
Polizei und Feuerwehr warnen vor gefährlichem Silvesterfeuerwerk. Außerdem sind einige Sicherheitshinweise zu beachten, damit nichts passiert. Quelle: dpa
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Hannover

 Angesichts des am Donnerstag startenden Verkaufs des diesjährigen Silvesterfeuerwerks warnen die Polizei und Feuerwehr Hannover vor den Gefahren. Illegale Raketen und Böller können schwere Verletzungen verursachen, außerdem kann der unsachgemäße Umgang mit den Knallern Brände verursachen. „Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern kann ein nicht zu unterschätzendes Risiko entstehen“, sagt Michael Hintz, Sprecher der Berufsfeuerwehr Hannover. Sowohl die Rettungskräfte als auch die Polizei weisen daher darauf hin, ausschließlich zugelassene Knaller und Raketen zu kaufen.

247 Rettungs- und 99 Brandeinsätze im vergangenen Jahr

„Jedes Jahr erleiden unzählige Menschen schwere, zum Teil schwerste Verletzungen bis hin zum Tod, weil sie illegale, selbstgebastelte Böller zünden oder einfachste Sicherheitsmaßnahmen nicht beachten“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention. Die Feuerwehr Hannover registrierte beim vergangenen Jahreswechsel 247 Notfalleinsätze, hinzu kamen 99 Brandeinsätze. In der gesamten Region verzeichnete die Leitstelle sogar 718 Einsätze „und damit etwa 30 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagt Feuerwehrsprecher Hintz. Vor allem brannten an Silvester 2016 Papierkörbe und Container, Balkone, Büsche und Hecken.

Damit das Silvesterfeuerwerk möglichst gefahrlos abläuft, empfiehlt die Polizei Raketen und Böller aus regulären Geschäften und Supermärkten. „Dort kann man sicher sein, zugelassenes und damit sicheres Feuerwerk zu erhalten“, sagt Klotter. Erkennbar ist das an den auf den Produkten angegebenen BAM-Nummern beziehungsweise den CE-Kennzeichen. Ungeprüfte Knaller aus dem Ausland sind in Deutschland verboten und könnten lebensgefährlich sein. „Auch das Selberbasteln von Büllern ist strafbar und ebenfalls lebensgefährlich“, so Klotter weiter. Abgesehen von schweren Verletzungen drohe eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Ausreichend Sicherheitsabstand halten

Die Feuerwehr rät zudem, die Knaller ausschließlich im Freien zu zünden, nicht unkontrolliert wegzuwerfen und ausreichend Sicherheitsabstand einzunehmen. „Auf keinen Fall dürfen angezündete Feuerwerkskörper festgehalten werden“, sagt Hintz. Ebenso sollten Blindgänger kein weiteres Mal angezündet werden. Sie sollen stattdessen mit Wasser übergossen und unbrauchbar gemacht werden. Verboten ist in Niedersachsen seit 2009 zudem das Steigenlassen von sogenannten Himmelslaternen und Skylaternen.  Doch nicht nur Menschen können unter den Folgen der Knallerei leiden, sondern auch die Haustiere. „Schreckhafte Tiere sollten nicht allein gelassen werden“, rät deshalb Feuerwehrsprecher Hintz. Zudem helfe es, Türen, Fenster und Jalousien zu schließen.

Sollte dennoch ein Unfall geschehen, sind Feuerwehr und Rettungsdienst über den Notruf 112 erreichbar. Die Einsatzkräfte werden auch wie in den vergangenen Jahren mit zusätzlichem Personal und einer erhöhten Anzahl von Einsatzfahrzeugen bereitstehen.

Von Peer Hellerling

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