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Hannover Sportbuzzer Fußballschule macht Ricklinger Kindern Spaß
Nachrichten Hannover Sportbuzzer Fußballschule macht Ricklinger Kindern Spaß
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10:53 25.10.2019
Beim TuS Ricklingen lernen die Kinder, wie sie schnell durch einen Parcours dribbeln. Quelle: Stephan Hartung
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Ricklingen

Das Beste kommt zum Schluss. „Das war ein ganz tolles Camp, eins der besten in diesem Jahr“, sagt Karsten Surmann, Leiter der Sportbuzzer Fußballschule. Der ehemalige Profi von Hannover 96 gastierte mit der Schule in der vergangenen Woche auf der Anlage des TuS Ricklingen. „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten eine harmonische Gruppe mit motivierten Kindern – und das kann ja auch mal anders sein“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu. Zudem hatten die jungen Sportler Glück mit dem Wetter. „Mitte Oktober gibt es in manchen Jahren durchaus mehr Probleme mit Rasenplätzen“, sagt Surmann. Für ihn endet damit auch die Freiluftsaison: Ab sofort richtet Surmann sein Training, das er mit seiner eigenen Fußballschule anbietet, wieder in Sporthallen aus.

Sportliche und gesellige Aspekte

40 Kinder nutzten in Ricklingen die letzte Woche der Herbstferien zur Teilnahmen an der Sportbuzzer Fußballschule by Karsten Surmann – so der offizielle Name. Zum ersten Mal war die TuS-Anlage am Meisenwinkel der Austragungsort für das Training. Geht es nach dem Chef, muss das nicht das letzte Mal gewesen sein. „Vom Jugendleiter bis zum Koch hat sich der Verein sehr engagiert gezeigt und zum Gelingen der Campwoche beigetragen“, lobt der 60-Jährige. Mit seinem Trainerteam, zu dem mit Martin Giesel auch ein weiterer Ex-Spieler von Hannover 96 und Bundesliga-Aufstiegsheld von 1985 gehörte, vertiefte er mit den fünf bis 15 Jahre alten Nachwuchskickern die Klassiker. Es ging ums Passen und Dribbeln und darum, die Übersicht für das Spiel und den Nebenmann zu zeigen. In gemeinschaftlicher Hinsicht war der Grillabend unter der Woche ein Highlight. „Zusammen mit den Eltern waren wir über 100 Leute. Das war sehr nett, mit allen zusammenzusitzen“, berichtet Surmann.

Karsten Surmann übt mit den Kindern den Kopfball. Quelle: Stephan Hartung

Hände aus den Taschen – klappt ab dem dritten Tag

Den Coaches war auch die richtige Haltung wichtig – im wahrsten Sinne. „Jungs, Hände aus den Taschen!“ So gab Surmann zu verstehen, worauf es ihm ankommt. Ab dem dritten Tag haben es die Teilnehmer verstanden: Es reicht ein kurzer, aber strenger Trainerblick, und schon ziehen die Kinder die Hände aus den Jacken- oder Hosentaschen. „Auf dem Fußballplatz passt das ja auch nicht. Wenn die Jungs ein Spiel machen, laufen sie schließlich auch nicht mit den Händen in den Taschen über den Rasen“, stellt Surmann klar. „Und wenn wir als Trainer vor ihnen stehen, stehen wir eben auch vernünftig da.“

Für Surmann, der 1992 Kapitän der DFB-Pokalsiegermannschaft von Hannover 96 war, geht nun eine lange Saison zu Ende. Kein Wunder, dass er auch mal ein paar Tage zum Entspannen braucht. Nach dem Abschluss der Campwoche in Ricklingen düste der frühere Mittelfeldspieler ab in Richtung Türkei. In Antalya nahm er mit der Traditionsmannschaft von 96 an einem Turnier teil. Zu den Kontrahenten zählten auch Werder Bremen, 1860 München und Galatasaray Instanbul. Zum Abschluss reichte es zum vierten Platz.

Die Sportbuzzer Fußballschule by Karsten Surmann war zu Gast beim TuS Ricklingen. Quelle: Stephan Hartung

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