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Hannover 2000 Trecker in Hannover: Polizei kommt an ihre Grenzen
Nachrichten Hannover 2000 Trecker in Hannover: Polizei kommt an ihre Grenzen
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18:36 22.10.2019
Überall Trecker: Die Polizei hatte unerwartet viel zu tun, weil doppelt so viele Teilnehmer auftauchten als erwartet. Quelle: Clemens Heidrich
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Hannover

Die 2000 Trecker bei der Bauerndemo am Dienstag in Hannover haben die Polizei vor Herausforderungen gestellt. „Das bedeutete einen erheblichen Mehraufwand“, sagt Behördensprecher Philipp Hasse. Veranstalter und Beamte hatten noch am Montagabend mit lediglich 1000 Teilnehmern gerechnet. Das Ergebnis war vor allem in Sehnde zu spüren, wo der Trecker-Konvoi erst eine Stunde später als geplant starten konnte. Gleichzeitig mussten in Hannover deutlich mehr Straßen zu Parkplätzen umfunktioniert werden als ursprünglich vorgesehen.

Polizei musste spontan umdisponieren

Allein aus der Region gab es sechs Konvois nach Hannover, darüber hinaus beispielsweise noch Kolonnen aus Celle und dem Kreis Hildesheim. Es kam vor allem an der Schnellwegabfahrt zur Hildesheimer Straße, am Ricklinger Kreisel und auf der Friedrich-Ebert-Straße zu massiven Behinderungen. „Wir stellen uns zwar immer großzügiger auf, um auf mehr Teilnehmer reagieren zu können“, sagt Hasse. Doch trotz Puffer sorgte die Verdoppelung der Teilnehmerzahlen dafür, dass die Beamten spontan umdisponieren mussten.

Die Treckerdemo in Bildern:

Protest der Landwirte in Hannover: Rund 2000 Traktoren haben sich an der Demonstration beteiligt.

So fehlte es gerade in Sehnde an ausreichend Begleitpersonal, deshalb wurde der 300 Trecker starke Konvoi unplanmäßig mit dem aus Burgdorf zusammengeführt. Weil der aber erst nach 11 Uhr anrollte, konnten die 800 Fahrzeuge nur mit massiver Verspätung zum zentralen Treffpunkt am Maschsee in Hannover starten. Die Demo-Veranstalter verschoben die Auftaktkundgebung deshalb spontan um eine Stunde nach hinten auf 12 Uhr – aber selbst dann schafften es nicht alle Traktoren rechtzeitig bis Demo-Ende in die Stadt.

Trecker parken auf allen großen Straßen

Angesichts der 2000 Trecker reichte auch das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer nicht mehr als Parkfläche aus. „Wir haben am Ende nahezu jede größere Straße im Umfeld belegt“, sagt Hasse. Die Trecker standen am Friederikenplatz, auf der Lavesallee, der Culemannstraße, dem Altenbekener Damm und dem Leibnizufer sowie der Hildesheimer Straße. „Im Großen und Ganzen“ sei der Protest laut Einsatzleiter Thomas Wolff aber dank des „durchweg disziplinierten Verhaltens“ wie prognostiziert verlaufen. Gegen 16 Uhr kehrte auf Hannovers Straßen wieder Ruhe ein.

Lesen Sie mehr:

Protest mit 2000 Trecker: Der Liveticker zum Nachlesen

Alle aktuellen Polizeimeldungen

Die aktuellsten Polizeinachrichten aus Hannover lesen Sie hier in unserem Ticker.

Von Peer Hellerling

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