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Hannover Bereitschaftspolizei trainiert in der HDI-Arena
Nachrichten Hannover Bereitschaftspolizei trainiert in der HDI-Arena
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17:38 16.04.2019
Training unter realistischen Gegebenheiten: Beamte der Bereitschaftspolizei bei einer Übung am Dienstag. Quelle: Polizei
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Hannover

Die HDI-Arena in Hannover und die ehemalige Eissporthalle in Langenhagen haben sich am Dienstag in Trainigsgelände für die Bereitschaftspolizei verwandelt. Rund 140 Beamte der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) Niedersachsen mit Sitz in Hannover haben an beiden Sportstätten unter möglichst realistischen Bedingungen geübt. Rund um das Stadion probten sie unter anderem die Begleitung eines Fanmarsches und Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Fußballfans. In Langenhagen ging es um einen Einsatz im Zusammenhang mit einer Bedrohungslage in einem voll besetzten Eishockeystadium.

Das Übungsszenario in der Eishalle sah vor, dass die Einsatzkräfte in der Halle einen mit einer Machete bewaffneten Mann suchen und festnehmen und zeitgleich die Besucher des Spiels in Sicherheit bringen sollten. Der neue Leiter der Bereitschaftspolizei, Guido von Cyrson und der neue Vizepräsident der ZPD, Uwe Lange, verfolgten das Training. Unter den 140 Einsatzkräften waren auch 25 Beamtinnen und Beamte, die am 1. April ihren Dienst bei der Bereitschaftspolizei aufgenommen haben. Gerade für die noch unerfahrenen Kräfte sei das Training eine gute Gelegenheit, sagte Lange. „Der erste echte Einsatz kann schon morgen sein“, sagte der ZPD-Vizepräsident.

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Die Bereitschaftspolizei kommt unter anderem bei Demonstrationen, Fußballspielen, Terrordrohungen oder ähnlichen Szenarien zum Einsatz. Die Einheiten verfügen derzeit landesweit über 1100 Polizeibeamte und Angestellte. Sie teilen sich auf in sieben Hundertschaften und eine Technische Einsatzeinheit.

Von tm