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Hannover Hannover: Üstra und Fahrdienst Moia kooperieren
Nachrichten Hannover Hannover: Üstra und Fahrdienst Moia kooperieren
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00:16 30.06.2019
Moia will künftig Üstra-Fahrgäste transportieren. Quelle: Katrin Kutter
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Hannover

Die Üstra und der Fahrdienst Moia testen ab Montag, 1. Juli, eine Kooperation an drei Stadtbahnhaltestellen. Die Bullis des VW-Tochterunternehmens transportieren dabei Fahrgäste der Stadtbahn zwischen Station und Haustür. Es handelt sich nach Angaben von Üstra-Sprecher Udo Iwannek um ein auf drei Monate angelegtes, ergebnisoffenes Pilotprojekt. „Es kann sein, dass wir es ausweiten oder auch wieder einstellen“, sagt Sprecher Udo Iwannek.

Es geht um die letzte Meile

Die beiden Partner zielen auf die sogenannte letzte Meile, die oft als Hemmschwelle gilt, mehr Fahrgäste für den Nahverkehr zu gewinnen. Bei der Diskussion um die E-Scooter spielte dies zuletzt eine Rolle, weil auch diese Fahrzeuge für den Weg zwischen Haustür und Haltestelle genutzt werden könnten.

Im Pilotprojekt übernimmt Moia die letzte Meile. Testgebiete sind die Haltestellen Brabeckstraße in Bemerode, Schaumburgstraße in Herrenhausen und Am Soltekampe in Badenstedt. Der Dienst kostet drei Euro pro Fahrt, aber unabhängig von der Personenzahl, und gilt in einem Umkreis von drei Kilometern. Wer den Service nutzen will, muss eine der drei Haltestellen als Start- oder Zielpunkt in die App von Moia eingeben.

Moia will bald barrierefreie Autos einsetzen

„Wir verknüpfen die Stärken beider Unternehmen, nämlich das hervorragend ausgebaute Nahverkehrsnetz und die Feinerschließung durch den Fahrdienst“, sagt Üstra-Vorstandschef Volkhardt Klöppner. Moia-Chef Ole Harms erklärt, man wolle gemeinsam Menschen überzeugen, häufiger ihr Auto stehen zu lassen und den Verkehr zu entlasten.

Die Üstra legt Wert auf Barrierefreiheit, die die Moia-Bullis in Hannover derzeit noch nicht bieten können. Die VW-Tochter hat aber angekündigt, perspektivisch derartige Fahrzeuge mit in die Flotte aufzunehmen.

Bei den Taxiunternehmen sieht man die Sache mit wenig Begeisterung. „Unsere Fahrer haben uns gesagt, dass sie die Kooperation nicht prickelnd finden, weil sie originäres Taxigeschäft betrifft“, sagt Wolfgang Pettau, Geschäftsführer von „Hallo Taxi“. Ende März hatten Taxiunternehmen Klage gegen die Stadt eingereicht, die für die Genehmigung von Moia zuständig ist. Sie sehen die Chancengleichheit zwischen Taxen und dem Fahrdienst nicht gewährleistet .

Von Bernd Haase

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