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Hannover Feuerwehr befreit Schwan aus dem Eis auf dem Maschsee
Nachrichten Hannover Feuerwehr befreit Schwan aus dem Eis auf dem Maschsee
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00:20 30.01.2019
Schwan Quelle: Elsner
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Hannover

Die Tier- und die Wasserretter der Feuerwehr haben am Sonntagnachmittag einen im Eis auf dem Maschsee eingeschlossenen Schwan befreit. Anschließend brachten sie das sichtlich entkräftete Tier zur Versorgung in die Tierärztliche Hochschule (TiHo). Rund 100 Zuschauer verfolgten den Einsatz der Helfer vom Maschseeufer aus und spendeten den Einsatzkräften nach dem erfolgreichen Abschluss der Aktion Szenenapplaus.

Die Feuerwehr war gegen 13 Uhr zur Südseite des Maschsees gerufen worden. Eine Tierschützerin gab an, sie beobachte seit zwei Tagen einen Schwan auf dem Gewässer, der entkräftet wirke und sich kaum von der Stelle bewege. Da die Tierretter der Wehr Mühe hatten, sich dem Schwan auf der dünnen, nicht vollständig zugefrorenen Eisfläche zu nähern, holten sie die Kollegen von der Wasserrettung zur Verstärkung.

Zwei Helfer wagten sich mit einem sogenannten Eisschlitten Stück für Stück zu dem Schwan vor. „Doch, unmittelbar bevor die Kollegen das Tier erreicht hatten, flüchtete der Schwan zur Wasserfläche in Ufernähe“, sagt Feuerwehrsprecher Rainer Kunze. Doch auch dort verhielt sich der Schwan nicht artgerecht. Statt mit schnelle Paddelbewegungen davon zu schwimmen, blieb er am Ufer des Sees im Wasser treiben. Die Feuerwehr konnte das Tier schließlich mit einem Kescher einfangen und in die TiHo bringen. „Er war tatsächlich nicht im vollen Besitz seiner Kräfte, die Tierschützerin hat also alles richtig gemacht“, sagt Kunze.

Grundsätzlich weist die Feuerwehr auf folgenden Umstand hin: Gesunde Wasservögel würden nicht auf Eisflächen nicht festfrieren und benötigten auch keine menschlichen Hilfe. Nur stark geschwächte, kranke oder verletzte Tiere, die sich über längere Zeiträume nicht von Eisflächen bewegen, könnten auf Hilfe angewiesen sein. Allerdings sei es für Laien lebensgefährlich, wenn sie sich selbst auf das dünne und brüchige Eis begeben würden. „Solche Rettungsaktionen sind nur durch speziell ausgebildete und mit notwendigem Spezialgerät ausgerüstete Einsatzkräfte auszuführen“, sagt Feuerwehrsprecher Kunze.

Von Tobias Morchner

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