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Hannover Oberleitungsstörung legt 
S-Bahn-Verkehr lahm
Nachrichten Hannover Oberleitungsstörung legt 
S-Bahn-Verkehr lahm
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20:38 31.05.2017
Beim Bismarckbahnhof ist eine Bahn wegen gerissener Oberleitung liegengeblieben. Aufgrund der Oberleitungsstörung gibt es Teilausfälle im S-Bahnbetrieb zwischen Bismarckstraße und Linden/Fischerhof. Quelle: Elsner
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Hannover

Fahrgäste der S-Bahn mussten am Mittwoch auf einigen Strecken Behinderungen in Kauf nehmen. Wegen eines Oberleitungsschadens nahe der Haltestelle Linden-Fischerhof mussten drei Linien umgeleitet werden.

Die Feuerwehr war gegen 11.15 Uhr wegen einer liegen gebliebenen S-Bahn der Linie 5 alarmiert worden. Der Nahverkehrszug stand auf freier Strecke, etwa zwischen der Klagenfurter und der Salzburger Straße. Weil die abgerissene Oberleitung ersten Informationen zufolge noch auf dem voll besetzten Zug liegen sollte, rückten die Helfer mit sieben Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften aus. In der S-Bahn befanden sich zum Zeitpunkt der Störung 89 Erwachsene und drei Kinder.  

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Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stellte sich heraus, dass die Oberleitung zwar abgerissen war, aber nicht auf dem Zug lag. Eine Diesellok schleppte die defekte S-Bahn in den Bahnhof Fischerhof. Dort konnten alle Fahrgäste die Bahn verlassen. Die Feuerwehr versorgte sie am Gleis mit kühlen Getränken. Vorsorglich blieb auch der Rettungsdienst am Bahnhof. Es musste allerdings niemand ärztlich behandelt werden.   

Wenig später traf ein Ersatzzug ein. Alle Fahrgäste konnten um 13.38 Uhr ihren Weg in Richtung Hameln fortsetzen. Während des Einsatzes der Feuerwehr mussten alle S-Bahnen der Linien 1, 2 und 5 umgeleitet werden. Die Arbeiten an der Oberleitung dauerten bis gegen 18 Uhr an. Bis dahin gab es Verspätungen, insbesondere bei den S-Bahnen der Linie 5. Noch ist unklar, wie es zu dem Abriss der Oberleitung kommen konnte. Nach dem Fehler wird nach Angaben der Deutschen Bahn weiterhin gesucht.tm

Die Deutsche Bahn berichtete auf Twitter zuerst von der Störung. 

Behinderungen auf der Strecke Hamburg-Hannover

Auf zusätzliche Behinderungen müssen sich Bahnreisende auf der Fahrt nach Hamburg und zurück einstellen. Denn einen Bombenentschärfung im Raum Hamburg hatte am Nachmittag ebenfalls gravierende Einschränkungen im Zugverkehr zu Folge. Obwohl die Bombe relativ schnell entschärft werden konnte, kam es bis in den Abend hinein zu Verzögerungen im Betriebsablauf.

Zudem stand zeitweise ein Zug, der von Göttingen in Richtung Uelzen unterwegs war, wegen eines Personenunfalls auf unbestimmte Zeit in Göttingen.

Reisende sollten sich  hier und am Bahnhof zeitnah informieren, ob ihre Fahrt betroffen ist. 

kad/ewo/tm

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