Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Weihnachtsbaum-Kauf in Hannover auf den letzten Drücker
Nachrichten Hannover Weihnachtsbaum-Kauf in Hannover auf den letzten Drücker
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 26.12.2017
Die einen joggen,  die anderen kaufen noch schnell einen Weihnachtsbaum. Quelle: Samantha Franson
Anzeige
Hannover

 Mancher Hannoveraner ist selbst kurz vor dem Fest noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsbaum. Ein Glück, dass etwa der Verkauf am Maschsee noch geöffnet hat. Warum die Menschen nicht schon Tage vorher einen Baum kaufen? Manche haben in der hektischen Vorweihnachtszeit nicht die Muße, anderen fehlt schlicht der Platz zum Lagern auf Balkon oder Terrasse: Sie stellen ihn direkt nach dem Kauf in die Stube.

Andreas Degmayr ist mit seiner Tochter Carlotta am Sonnabendmittag aus Sehnde-Höver zum Maschsee gekommen. „Wir suchen den Weihnachtsbaum immer zusammen mit den Kindern aus. Ich habe aber zuletzt auswärts gearbeitet, deshalb sind wir etwas spät dran“, sagt er. Macht aber nichts. Es ist noch genug Auswahl da, und wenig später tragen die beiden ein Exemplar zum Einnetzen.

Anzeige

Vincent Füller und sein Kollege Thomas sind am Stand der Firma Nötel noch bis zum Heiligabend um 13 Uhr für die Kunden da. Das Wetter ist nicht gerade freundlich, es weht ein kühler Wind am Ufer an der Geibelstraße. „Ungefähr hundert Leute werden wohl kommen, morgen werden es weniger“, sagt Thomas. Dass Kunden so kurz vor dem Fest aufbrechen, ist nicht ungewöhnlich, sonst wären Vincent und Thomas ja auch nicht so lange da. „Manche haben in der hektischen Vorweihnachtszeit nicht die Muße. Andere kommen spät, weil sie keinen Balkon oder keine Terrasse haben, wo sie den Baum aufbewahren können. Sie stellen ihn direkt nach dem Kauf in die Stube“, sagt Thomas, während Vincent Füller schon wieder einnetzt.

Jasper Mauersberg ist mit Tochter Sophie und mit Hannah Fischer zum Maschsee gekommen. „Wir wollen einen frischen, gedrungenen Baum“, sagt er. Drei Minuten dauert es, dann haben die drei sich geeinigt. Andere brauchen etwas länger, streifen zwischen den Tannen und Fichten umher, treffen eine Vorauswahl, wägen ab und diskutieren. Das gehört beim Weihnachtsbaumkauf für viele zum Ritual – egal, ob sie schon Anfang Dezember oder eben doch erst auf den letzten Drücker unterwegs sind.

Von Bernd Haase