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Hannover Nachhaltige Schnitzeljagd: Geocachingtour mit 17 Umweltzielen ist endlich komplett
Nachrichten Hannover Nachhaltige Schnitzeljagd: Geocachingtour mit 17 Umweltzielen ist endlich komplett
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14:22 01.08.2019
Sabine Tegtmeyer-Dette und Daniel Pflieger eröffnen den letzten Abschnitt der Geocachingtour bei den ehemaligen Fuchswerken. Quelle: Christian Behrens
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Westliche Stadtteile

Anfassbar und verständlich sind die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen über die ganze Stadt Hannover verteilt – in Form einer Geocachingtour. Unter dem Motto Nachhaltig Wirtschaften an den ehemaligen Fuchswerken in Badenstedt wurde der letzte Abschnitt der Tour „Nachhaltige Ge(o)heimnisse“ mit den westlichen Stadtteilen Ahlem, Limmer und Badenstedt nach insgesamt zwei Jahren komplettiert. „Die Nachhaltigkeitsziele sind sehr abstrakt und so werden sie veranschaulicht“, findet Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover. Sie freue sich, dass diese „super Idee“ nun vollständig ist. „Hannover ist eine Geocaching-Hauptstadt“, sagt Tegtmeyer-Dette. Daher gebe es „eine große Gemeinde“, die dieses Angebot wahrnehme. Insgesamt sind in Stadt und Region 5000 bis 6000 Caches versteckt.

Cache im Metallkasten

Teilnehmen können an der neuen Geocachingtour ab sofort alle, die sich unter www.geocaching.com anmelden. Denn dort bekommen Interessierte die Standorte und den Zugangscode, um den Metallkasten rund um den Cache zu öffnen. Das übrigens auch, um Vandalismus vorzubeugen – die Boxen hängen nämlich im Gegensatz zu normalen Geocachingstationen gut sichtbar in der Stadt verteilt. An der Außenseite stehen Informationen zum entsprechenden Nachhaltigkeitsziel, innen wird eine Aufgabe gestellt. Diese muss von dem Teilnehmer gelöst werden, um sich in das Logbuch einzutragen. Außerdem gibt es Handlungstipps für die Sucher zum jeweiligen Ziel der Vereinten Nationen. „Tauschgeschenke sind nicht eingeplant“, berichtet Daniel Pflieger von der Firma Geheimpunkt GmbH. Er und seine Mitarbeiter haben die Aufgaben der Geocaches geplant und entworfen.

Sabine Tegtmeyer-Dette trägt sich nach Bewältigung der Aufgabe in das Logbuch ein. Quelle: Christian Behrens

1200 bis 1400 Euro kostet ein Nachhaltigkeitscache – in den Stadtteilen Döhren, Ricklingen, Hainholz, Vahrenwald sowie in Laatzen-Grasdorf und im Bereich der Eilenriede sind ebenfalls welche zu finden. „Die Standorte der Caches haben auch immer etwas mit dem jeweiligen Thema zu tun“, sagt Tegtmeyer-Dette. Die Fuchswerke in Badenstedt an der Empelder Straße 96 zum Beispiel wurden nachhaltig in Büro- und Werkstätten mit betriebszugeordnetem Wohnen umgebaut.

1993 hat der jetzige Eigentümer des Geländes angefangen, die Umbaumaßnahmen auf dem ehemaligen Fabrikgelände vorzunehmen. Dabei habe er darauf geachtet, dass der Grundriss von 1942 größtenteils erhalten bleibt. „Wir haben in der alten Struktur umgebaut und wenig geändert“, erklärt der Ingenieur, der nicht namentlich genannt werden möchte. Nach und nach wurden die Fuchswerke mit vielen alten und ökologischen Materialien saniert – mittlerweile beherbergen die Bauten laut Eigentümer 32 Unternehmen. „Daher wurde dieser Ort auch gut für das Thema ausgesucht“, meint Tegtmeyer-Dette.

Informationen zum Geocaching in der Region Hannover und weitere Touren sind im Internet unter www.hannover.de/geoheimnisse zu finden.

Von Laura Ebeling

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