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14:48 27.06.2018
Die Polizei kontrollierte am Dienstag zwölf Fernbusse und 14 Fahrer am ZOB. Quelle: dpa
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Hannover

Der Zentrale Verkehrsdienst der Polizei Hannover hat wieder mehrere Reisebusse am ZOB kontrolliert. Das Fazit: Die Beamten stellten neun Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest, außerdem hatten drei Fahrzeuge kleinere technische Mängel. Die Polizei überprüfte am Dienstag zwischen 13 und 18 Uhr insgesamt zwölf Busse und 14 Fahrer. „In vier Fällen unterließen es die Fahrer, die erforderlichen Ruhezeiten oder Fahrtunterbrechungen einzuhalten beziehungsweise lenkten zu lange“, sagt Polizeisprecher Philipp Hasse. Darüber hinaus fehlte fünf Mal ganz generell der erforderliche Arbeitszeitnachweis.

Zusätzlich hatte ein serbisches Fahrzeug keine Erlaubnis für den grenzüberschreitenden Fernlinienverkehr, „zudem fuhr der Reisebus nachweislich zu schnell“, so Hasse. Außerdem stellte die Polizei an dem Wagen drei Mängel an der Beleuchtung fest. Für das Ordnungswidrigkeitsverfahren musste der Fahrer 1130 Euro zahlen. Ein russischer Busfahrer musste für drei fehlende Arbeitszeitnachweise eine Sicherheitsleistung von 450 Euro hinterlegen. Alle überprüften Busse konnten ihre Fahrten nach der Kontrolle aber fortsetzen.

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Angesichts der regelmäßigen Kontrollen am ZOB „ist ein Rückgang im Bezug auf die Anzahl und Intensität der Verstöße erkennbar“, sagt Hasse. Zuletzt wurden Mitte Mai 17 Fernbusse überprüft, dabei wurden 17 Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt und sechs Fahrzeuge beanstandet. Auch in Zukunft will die Polizei an ihren regelmäßigen Überprüfungen am ZOB festhalten.

Von Peer Hellerling

27.06.2018
27.06.2018