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Hannover ZOB-Neubau geht in die entscheidende Phase
Nachrichten Hannover ZOB-Neubau geht in die entscheidende Phase
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20:15 20.01.2015
Neustadt darf gespannt sein auf Wartebereiche und Buseinstieg. Noch ist aber Tiefbau auf den Flächen angesagt. Quelle: Benno Wage
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Neustadt

 Im November soll die Anlage fertig sein, dann fahren Busse die neuen Wartezonen an, die an alter Stelle in unmittelbarer Nähe zu Bahnhofsgebäude und Gleisanschluss liegen.

Aller Fortschritt ist klein, und nicht immer gleich erkennbar. „Aber die Arbeiten für den Neubau gehen planmäßig voran“, sagt Klaus Abelmann, Sprecher der Region Hannover, die für die Anlage verantwortlich zeichnet. „Alles ist im Zeit- und Kostenplan“, betont Abelmann, „natürlich kommt den Bauarbeiten auch der milde Winter zugute.“ Mittlerweile können die ersten Borde gesetzt werden, an denen nach Fertigstellung der Gesamtanlage die Busse halten werden. Im April soll der Hochbau beginnen, dann entstehen Wartezonen und Unterstände, im November soll der neue ZOB fertig sein. Der Tiefbau hat viel Zeit in Anspruch genommen.

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In den letzten Monaten mussten Leitungen entfernt, umgebaut oder neu verlegt werden. Beispiel Servicestelle, die den Anlaufpunkt für Busreisende bilden wird: Neben Strom und Wasser benötigt diese einen leistungsstarken Internetanschluss, wofür aufwendig Glasfaserkabel verlegt werden mussten. Auch viele Halterungen für Laternen und anderes sind bereits im Boden versenkt. Diese dirigieren die Männer von Scharnhorst Tief- und Straßenbau an den richtigen Punkt. Genauso wie die 150 Kilo schweren Bordsteine.

Baggerführer Bernd Kaufmann muss aufpassen, dass ihm solche Brocken nicht aus der Zange rutschen. Immer wieder vermisst Schachtmeister Hartmut Ahrbecker die exakte Position und vergleicht sie mit dem Plan. Auch er ist zufrieden mit dem Verlauf der Arbeit: „Natürlich sieht keiner die Anschlüsse und was sonst noch alles unter der Erde liegt, doch wir haben schon viel geschafft.“ Genauso sieht es Uwe Kreuzer von der Stadt Neustadt. Die ist für die Rampe auf der Ostseite der Gleise zuständig, die runderneuert und behindertengerecht ausgestaltet wird. „Wir liegen sogar vor unserem Zeitplan“, sagt Kreuzer.

Von Benno Wage

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