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Kultur Kyles Tolone kehren nach Göttingen zurück
Nachrichten Kultur Kyles Tolone kehren nach Göttingen zurück
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19:00 26.11.2019
Kyles Tolone spielen wieder in Göttingen. Quelle: Victor Schanz
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Göttingen

Die Göttinger Band Kyles Tolone spielt am Sonnabend, 30. November, im Exil, Weender Landstraße 5. Die Musiker kehren zum Abschluss ihrer „Low Spirits & Fireworks Tour“ somit in ihre Heimat zurück, los geht es um 19 Uhr. Im Interview sprechen die Bandmitglieder Daniel Mau, Eric Pulverich, Johann Giertz und Jan Fischer über ihr neues Album und die Teilnahme an Bandcontests.

Sie haben vor vier Jahren Rock im Kaufpark gewonnen und standen im Bundesfinale von Local Heroes. Inwiefern hat sich Ihre Karriere nach diesem publikumswirksamen Erfolg gewandelt?

Die Teilnahme an Bandcontests ist aufgrund der Vernetzungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten immer eine gute Sache, um als Musiker den Ball ins Rollen zu bringen, ganz abgesehen davon, ob man etwas gewinnt oder nicht. Insofern haben uns diese Contests sicherlich geholfen, in die Spur zu finden. Trotzdem ist der weitere Weg, wie so oft im Leben, hart und beschwerlich. Wir haben die letzten vier Jahre viel an Zeit, Geld und Kraft geopfert um das machen zu können, was wir lieben. Von daher sind wir sehr froh, dass wir mittlerweile auch außerhalb von Göttingen gut besuchte Shows haben.

Sie haben ihr zweites Album herausgebracht. Hat sich Ihre Musik weiterentwickelt? Wenn ja, wie?

Wir haben stilistisch mehr oder weniger dort angeknüpft, wo wir mit unserem ersten Album aufgehört haben. In der Breite sind die Songs ein bisschen besser, vielleicht auch reifer geworden. Mit unserem Produzenten Arne Neurand haben wir bereits an unserem Debütalbum „Of Lovers & Ghosts” gearbeitet, daher waren wir bei dieser Produktion schon aufeinander eingestellt. Das hat den kreativen Prozess definitiv erleichtert.

 

Beschreiben Sie bitte Ihren Musikstil.

Wenn wir uns da festlegen müssten, könnte man es so beschreiben : Wir machen emotionalen, dynamischen Pop-Rock mit Anleihen aus Indie, Alternative, Americana und Country. Letztlich machen wir aber, worauf wir Lust haben und geben auf Genre-Zuweisungen nicht ganz so viel.

Welche Songs laufen derzeit bei Ihnen rauf und runter?

Im Tourbus hören wir meistens Bands wie Leoniden, Sam Fender, Royal Blood oder Biffy Clyro.

 

Welche musikalischen Vorbilder haben Sie?

Unser gemeinsamer Nenner sind Bands wie Kings of Leon, Biffy Clyro, Oasis oder Jimmy Eat World. Inspiration finden wir aber so gut wie überall. Dafür gibt es zu viele gute Bands auf dieser Welt. Nach sieben Jahren als Band haben wir zum Glück unseren eigenen Sound gefunden. Es sollte uns nicht darum gehen, eine schlechte Kopie einer einzigartigen Band zu sein.

 

Was war der exotischste Ort, an dem Sie je gespielt haben?

Tatsächlich spielen wir dieses Jahr am 28. November schon zum dritten Mal im Berliner Kit Kat Club. Insider wissen sicher Bescheid, was da so abgeht. Stichwort: Gynäkologenstuhl.

 

Als Göttinger Band treten Sie nun bald im Exil auf. Haben Sie noch Erinnerungen an die alte Outpost, die ja der Vorgänger war?

Nein, das war leider lange vor unserer Zeit. Wir sind irgendwann mal auf die alte Homepage der Outpost mit vielen Bildern aus dieser Zeit gestoßen. Sah nach Spaß aus. Eigentlich schade, dass es die Outpost nicht mehr gibt. Göttingen würden Veranstaltungsorte in dieser Kapazitätsklasse sicherlich gut tun.

 

Wenn Sie nicht Musiker geworden wären, welchen Berufsweg hätten Sie eingeschlagen?

Wir haben zum Glück alle unser Studium abgeschlossen und einen Berufsweg neben der Musik eingeschlagen, sonst könnten wir uns finanziell nicht über Wasser halten. Die richtig großen Bands können von ihrer Musik sicherlich leben, danach kommen aber sehr viele Künstler, bei denen das eher schwierig ist.

Von Tobias Christ

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