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Regional 30. Jazz-Festival in Holzminden: Coffee House Jazzband ist Opener
Nachrichten Kultur Regional 30. Jazz-Festival in Holzminden: Coffee House Jazzband ist Opener
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07:30 30.07.2019
Die Coffee House Jazzband eröffnet das Festival. Quelle: r
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Holzminden

An zwei Abenden treten jeweils zwei Formationen auf – den Abschluss bildet der Frühschoppen. Die Bühnen stehen im Alten Bahnhof. Die Musiker beginnen um 19 und um 21 Uhr.

Die Coffee House Jazzband sei 1986 beim ersten Konzert des Jazz-Clubs aufgetreten und „lädt mit vielen traditionellen Titeln zu einer Reise zu den Anfängen des Jazz“ ein, teilt Eva Zahradníček vom Jazz-Club Holzminden mit. Zwar sind wie zu Anfang der 40jährigen Bandgeschichte noch immer Dixieland und Swing die Basis, die Interpretationen sind aber vielseitiger und moderner geworden.

Sidney Ellis kommt mit The Midnight Preachers nach Holzminden (21 Uhr). Sie beherrsche alle Arten von klassischem Jazz, Blues und Gospel. Ihre Eigenkompositionen seien von ihrer afro-amerikanischen Herkunft beeinflusst. „Ihre unverwechselbare Blues-Stimme schlägt die Zuhörer rasch in Bann“, so Zahradníček. Songs von mehr als 40 Künstlern gehörten zu ihrem Repertoire. Geprägt hätten sie vorrangig die Interpretationen von Dinah Washington, Nina Simon, Elmore James, Louis Armstrong, Willie Dixon und Muddy Waters.

Trio „It’s M.E“: Alles, „was Blues, Soul, Jazz, Pop und Rock bieten“

Am Sonnabend um 19 Uhr spielt „It´s M.E.“. Das Trio beeindrucke „mit Piano, Drums und mehrstimmigem Satzgesang“. Ungeniert bediene es sich aus allem, was Blues, Soul, Jazz, Pop und Rock zu bieten haben“, so Zahradníček. Im Zentrum des „toughen“ Trios stehe die dunkle Altstimme von Martina Maschke, die zudem auch Percussion spielt. Das virtuose Pianospiel von Songwriter und Gründungsmitglied Ecki Hüdepohl „sowie das dynamische, einfühlsame Spiel von Drummer Werner Löhr“ lieferten die unkonventionelle Grundlage. Zahradníček: „Kunst und Krach, Kneipe und Kultur – Hauptsache, ihre Musik macht die Welt ein bisschen schöner.“

Dem Trio folgt das Wolfgang-Lackerschmid-Trio. Lackerschmid sei seit den 70er-Jahren als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. „Technische Versiertheit und hochemotionale Präsentation prägen sein Spiel.“ Legendär seien seine Duoaufnahmen mit Chet Baker sowie seine Zusammenarbeit mit Attila Zoller. Er habe zahlreiche Songs und Jazztitel, die sich im Repertoire vieler seiner Kollegen etabliert hätten, geschrieben, zudem konzertante Werke für Orchester, Chor und andere Formationen sowie Musik für Theater und Hörspiele. In Sängerin Stefanie Schlesinger („angenehm timbrierten Stimme“, „ausdrucksstarkes Jazzfeeling“) habe er eine ideale Duopartnerin gefunden.

Frank Muschalle: Ein „international gefragter Boogie-Woogie-Pianist“

Frank Muschalle sei als „international gefragter Boogie-Woogie-Pianist“ seit über 20 Jahren auf Tournee. „Er spielte in ganz Europa und den USA, auch als Gast auf renommierten Jazz-Festivals“ – und tritt am Sonntag um 11 Uhr mit seinem Trio beim Frühschoppen auf. Beeinflusst hätten sein Spiel das Boogie-Woogie-Trio Ammons, Johnson und Lewis sowie Pianisten wie Axel Zwingenberger, Little Brother Montgomery oder CowCow Davenport. „Im Jazz-Club Holzminden ist er ein wiederholt gern gesehener Gast“, betont Zahradníček.

Karten gebe es „demnächst“ über den Jazz-Club Holzminden und das Stadtmarketing.

Von Stefan Kirchhoff

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