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Regional „Als Regisseur kann ich gestalten“
Nachrichten Kultur Regional „Als Regisseur kann ich gestalten“
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19:34 25.11.2011
Von Peter Krüger-Lenz
Michael Kessler Quelle: Hinzmann
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Nein, er ist nicht verwandt oder verschwägert mit Lutz Keßler, dem Chefdramaturgen des DT, sagt Michael Kessler. Auch wenn, wie er erklärt, seinen Namen im Pass auch ein ß ziert. Der Kontakt sei über den DT-Intendanten Mark Zurmühle zustande gekommen, mit dem er bis 1996 vier Jahre am Nationaltheater in Mannheim zusammengearbeitet hatte. Zurmühle verpflichtete Kessler, für den es sein Regiedebüt an einem Stadttheater ist. Und natürlich inszeniert der Comedian eine Komödie. Endlich: „Ich arbeite auch gerne hinter der Kamera und vor der Bühne“, sagt Kessler, „als Regisseur kann ich gestalten“.

Das will er jetzt auch am DT. Er inszeniert den Klassiker, in dem Hitchcock eine wilde Kriminalgeschichte mit Toten und Spionen erzählt. Patrick Barlow hat das Originalkonzept komödiantisch für die Bühne bearbeitet, auf der es von lediglich vier Akteuren in zahlreichen Rollen gespielt wird. In Göttingen sind das Nikolaus Kühn, Ronny Thalmeyer, Andreas Jeßing und Andrea Strube.

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Und komisch soll es natürlich werden, für Kessler „harte Arbeit“. Denn: „Es ist viel schwieriger, einen Saal zum Lachen als zu Weinen zu bringen.“

Die Inszenierung „Die 39 Stufen“ nach Alfred Hitchcock hat am Sonnabend, 17. Dezember, um 19.45 Uhr Premiere im Großen Haus des Deutschen Theaters Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 05 51 / 49 69 11.