Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Auf dunklem Holz
Nachrichten Kultur Regional Auf dunklem Holz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:25 11.02.2010
Große Bandbreite: Malerei zwischen Klassik und – ein bisschen – Moderne. Quelle: Hinzmann
Anzeige

Zahlreiche Künstler traten ohne Gage auf, mit den Einnahmen werden seitdem kulturelle Projekte gefördert. Bald wollten auch die Bildenden Künstler nicht hintan stehen und organisieren seit einigen Jahren eine Ausstellung zur Kunst-Gala. In diesem Jahr steht die jurierte Schau unter dem Thema „Schwarz Weiß“.

„Alle 22 Künstler, die sich beworben haben, sind auch vertreten“, erklärt Helmut Wenzel, Geschäftsführer des Göttinger Kunstvereins und Mitglied der Jury. Die Bandbreite der jetzt gezeigten Arbeit ist groß. Es reicht von fein ziselierten surrealen Zeichnungen von Heide Hübener über experimentell-sparsamen Forschungen über Fläche und Raum von Hilke Diers oder kontrastreiche, der Kunstgeschichte verpflichteten Holzschnitten von Ulrich Hollmann bis hin zu eher nichtssagendem Photorealismus von Malgorzata Cymmer – alles aufgereiht vor dem dunklen Holz des Stadthallenfoyers.

Bis 28. Februar während der Veranstaltungen in der Göttinger Stadthalle am Albaniplatz.

pek

Die „Königin der Nacht“ trägt Sterne im Haar. Das ist schön. Klug ist, dass sie zum schwarzen Kleid ein Pelzjäckchen trägt, denn in der Klosterkirche in Nikolausberg ist es kalt. Angesichts der Zuschauerzahl schien dies aber kein Grund zu sein, sich das „Mozart-Konzert“ unter der Leitung von Henning Ederhof entgehen zu lassen.

10.02.2010

Am Anfang stand das Thema: Als das Deutsche Theater (DT) Göttingen die aus Georgien stammende Autorin Nino Haratischwili mit dem Schreiben eines Stückes beauftragte, habe sie vorgeschlagen, über Zorn zu schreiben, sagt DT-Dramaturgin Barbara Wendland. So heißt jetzt auch der Stoff, der am Sonnabend, 13. Februar, um 19.45 Uhr Uraufführung im Großen Haus hat.

10.02.2010

Der Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ von Miloš Forman aus dem Jahr 1975 wurde schnell zum Kultstreifen. Das hat mehrere Gründe. Jack Nicholson spielt in der Hauptrolle überragend, viele Nebenrollen sind stark besetzt, der Plot ist verführerisch und inhaltsreich. Der Lohn waren diverse Auszeichnungen, unter anderem fünf Oscars. Warum also versucht sich eine studentische Theatergruppe an der dramatisierten Fassung eines solchen Werkes, dass als zusätzlicher Klippe noch überwiegend mit Insassen einer psychiatrischen Anstalt als Personal bestückt ist? Vielleicht hat der Studentenclub des Jungen Theaters (JT) Göttingen mit Regisseurin Daniela Rohjans ja auch das Scheitern mit großer Geste eingeplant. Dabei ist die Inszenierung gar nicht rundum gescheitert, wie die Premiere jetzt gezeigt hat.

10.02.2010