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Regional Australische Band The Faim rockt beim Soundcheck-Fest in Göttingen
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20:00 06.09.2019
„Ruhm ist mit Sicherheit nicht der Grund, weshalb wir tun, was wir tun“ – die Band The Faim tritt in Göttingen auf. Quelle: r
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Göttingen

Die weiteste Anreise zum NDR 2 Soundcheck-Festival haben die Rocker von The Faim auf sich genommen. Fast 14 000 Kilometer sind die vier Musiker aus dem australischen Perth geflogen, um in Göttingen dabei zu sein. Vor dem Auftritt am Freitag, 13. September (23 Uhr, Halle 2), hat Tageblatt-Mitarbeiter Tobias Christ dem Gitarristen Sam Tye Fragen gestellt – und einige überraschende Antworten bekommen.

Tageblatt: Der Bandname „The Faim“ schreibt sich wie das französische Wort für Hunger, wird aber wie das englische Wort für Ruhm ausgesprochen. Ist das beabsichtigt?

Sam Tye: Ja, das ist es. Eigentlich ist das genau der Grund, weshalb wir den Namen ausgewählt haben. Ich kann für alle in der Band sprechen, dass es genau dieser Hunger, dieser Ansporn ist, den wir seit der Gründung im Jahr 2014 haben. Dass es wie „Ruhm“ ausgesprochen wird, ist irgendwie ironisch, denn das ist mit Sicherheit nicht der Grund, weshalb wir tun, was wir tun.

Album „Broken machine“ von Nothing but Thieves aktuell der Favorit

Welche Bands haben Ihre Musik beeinflusst?

Ich würde nicht sagen, dass es da einen direkten Einfluss gab oder gibt. Viele Künstler haben uns aber menschlich und musikalisch in Form gebracht. Derzeit hören wir alle das Album „Broken machine“ von Nothing but Thieves rauf und runter.

Karten gewinnen: Michael Schulte „Meet & Greet“

Beschreibung:Für das „Meet and Greet“ mit Michael Schulte anlässlich des Newcomer-Festivals „Soundcheck Neue Musik“ verlost das Tageblatt zweimal zwei Karten. Wer den Sänger am Sonnabend, 14. September, direkt vor seinem Auftritt in der Lokhalle Göttingen treffen möchte, kann am Sonnabend, 7. September, von 8 bis 20 Uhr, unter Telefon 0137/8600273 anrufen und deutlich seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie das Stichwort „Michael Schulte“ auf Band sprechen (0,50 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden informiert, ihre Namen können im Tageblatt veröffentlicht werden. Eintrittskarten für das Festival „Soundcheck Neue Musik“ sind auch in den Geschäftsstellen des Göttinger Tageblattes, Wiesenstraße 1, und des Eichsfelder Tageblattes, Marktstraße 9, Duderstadt, erhältlich. spi

Wie würden Sie Ihr neues Album „State of mind“ in drei Sätzen beschreiben?

In drei Sätzen ist das ziemlich schwierig, denn ich denke, dass viele Menschen das Album auf viele verschiedene Weisen charakterisieren würden. Meiner Meinung nach enthält „State of mind“ Elemente vieler Genres und spiegelt phonetisch den Weg wider, den die Band bisher gegangen ist. Außerdem gibt es Lieder auf „State of mind“, die man nicht erwarten würde – und ich denke, das ist ein Ausblick und eine Reflexion in Bezug auf die Zukunft der Band.

Neuer Musikstil erforderte einen neuen Namen der Band

Zunächst war die Band unter dem Namen Small Town Heroes bekannt. Warum die Änderung zu The Faim?

Ich glaube bei jeder Band ist es immer schwierig, sich für einen Namen zu entscheiden. Als wir unseren Musikstil damals drastisch verändert haben, musste auch ein neuer Bandname her.

Was ist das Beste daran, auf Tour zu gehen?

Die Möglichkeit zu haben, jeden Tag Musik zu machen und damit Geld zu verdienen, ist ein überaus erfüllendes Leben. Wir sind alle sehr dankbar, dass wir das tun können. Unsere Musik über den gesamten Globus zu verteilen, ist eine wundervolle Sache, und wir sind froh, dass sich viele Menschen mit unseren Songs verbinden und identifizieren können.

In Deutschland immer wieder etwas Neues entdecken

Kommen wir zum Auftritt in Deutschland. Was wissen Sie über Göttingen?

Um ehrlich zu sein, nicht viel mehr, als dass es in der Mitte von Deutschland liegt. Aber jedes Mal, wenn wir auf Tour nach Deutschland zurückkommen, lernen wir etwas Neues kennen. Und das ist super.

Und wo liegt der größte Unterschied zwischen Deutschland und Australien?

Die größten Unterschiede sind definitiv die Sprache, das Essen und der Kaffee. Ich liebe die deutsche Sprache, aber ich muss leider gestehen: Das Essen und der Kaffee sind bei uns Zuhause in Australien besser.

Sprachlich geht’s ganz gut: Ein Bier bitte – danke!

Wie steht es denn um Ihre Deutschkenntnisse?

Ich weiß, wie ich auf Deutsch ein Bier bestellen kann. Bitte und Danke sagen kann ich auch, aber bestimmte Ausdrücke kenne ich nicht.

Was gefällt Ihnen an Deutschland denn am besten?

Die Sprache ist toll, die liebe ich wirklich. Zudem haben alle Deutschen, denen ich bislang begegnet bin, absolut einwandfreie Manieren und sind sehr höflich. Das macht die Besuche in Deutschland immer wieder zu einer erfreulichen Erfahrung.

NDR 2 Soundcheck: Karten fürs Finale gewinnen

Für das Newcomer-Festival „Soundcheck Neue Musik“ verlost das Tageblatt zehnmal zwei Karten für „Das Finale“. Wer Tickets für das Abschlusskonzert am Sonnabend, 14. September, 21 Uhr, in der Lokhalle Göttingen, gewinnen möchte, kann am Sonnabend, 7. September, von 8 bis 22 Uhr, unter Telefon 0137/9880800 anrufen und deutlich seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie das Stichwort „Finale“ auf Band sprechen (0,50 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden informiert, ihre Namen können im Tageblatt veröffentlicht werden. Eintrittskarten für das Festival „Soundcheck Neue Musik“ sind auch in den Geschäftsstellen des Göttinger Tageblattes, Wiesenstraße 1, und des Eichsfelder Tageblattes, Marktstraße 9, Duderstadt, erhältlich. spi

Die Konzerte des Soundcheck-Festivals in Göttingen im Tageblatt-Bericht.

Für das Festival werden Straßen gesperrt.

Nach Göttingen die erste eigene Tour – in Amerika

Die australischen Rockmusiker lernten sich auf der Highschool in Perth kennen. Josh Raven, Michael Bono und Stephen Beerkens fanden über Youtube Schlagzeuger Sean Tighe, der die Band mittlerweile wieder verlassen hat. Sam Tye kam im Januar 2019 als viertes Bandmitglied hinzu, ebenso der neue Drummer Linen Marissen. Dafür kehrte Bono der Band den Rücken. „State of mind“ lautet der Titel ihres ersten Albums. Europa ist den Jungs aus „Down under“ nicht fremd: Sie tourten bereits im Vorjahr einmal als Vorgruppe von Against the Current über den Kontinent. Beim NDR2 Soundcheck-Festival spielen sie am Freitag, 13. September, um 23 Uhr in Halle 2 am Schützenplatz.

Die Pop-Rock-Songs von The Faim gehen ins Ohr: Mitsingen und Tanzen ist ausdrücklich erwünscht, betont die Band. Direkt nach dem Festival geht es für die Australier weiter nach Amerika – für ihre erste eigene Tour.

Von Tobias Christ

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