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Regional Black-Punk-Doom-Duo Mantar auf der Bühne der Musa in Göttingen
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12:00 11.02.2019
„Riffs, Riffs, Riffs: Darum geht’s beim Rock ’n’ Roll“: Mantar. Quelle: R
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Göttingen

Das Album wird „weltweit viel gelobt“, teilt Tine Tiedemann von der Musa mit – am 27. März ist die „Chimäre“ vor Ort zu Gast. „Mit Mantar kommt das nächste Ass aus dem Ärmel geflutscht. Wie ein dunkler Sturm fegt die 2012 gegründete Combo durchs Gebälk der Gehörgänge“, kündigt Tiedemann den Auftritt an diesem Frühlingsmittwoch um 20.30 Uhr an. Der Begriff „Chimäre“ kann mit Phantom oder Wahn übersetzt werden – und kommt damit dem Image des Duos ziemlich nahe.

Mantar: „Fettes Schlagzeug, fette Gitarre, fiese Vocals“

„Forget about Rock’n’Roll: This will hurt!“, lautet der treffende Wahlspruch der beiden, heißt es in der Mitteilung der Musa. Sowohl live als auch im Studio mache das deutsch-türkische Zweiergespann dem Motto alle Ehre. Mehr Musiker stehen nicht auf der Bühne: „Fettes Schlagzeug, fette Gitarre und fiese Vocals fackeln ein endzeitliches Inferno ab, wie es misanthropischer kaum denkbar ist.“

Norddeutschlands wildestes Duo

Einen Schönheitspreis gewinnen sie mit dieser musikalischen Druckwelle sicher nicht. Mantar gehe es um mehr: „Um Intensität aus der Schockstarre heraus. Die erzeugte Wucht ist dermaßen erstaunlich, man vermisst nicht eine Sekunde lang weitere Instrumente“, so Tiedemann. Mantar, „Norddeutschlands wildestes Duo“, habe in fünf Jahren mehr erreicht als die meisten Bands, die doppelt so alt und groß sind.

Mantars Debütalbum erscheint 2014: Death by Burning

Das Produkt einer zwanzigjährigen Freundschaft zwischen dem Gitarristen/Sänger Hanno Klaenhardt und dem Schlagzeuger Erinc Sakarya „ist eine Erfolgsgeschichte, die nur aus einer Sache entstanden ist: harter Arbeit, die sich in drei Alben, einer EP und einer Live-Veröffentlichung manifestiert“. 2014 veröffentlichten sie ihr Debüt „Death By Burning“ – „ein kompromissloser Schlag von zurückhaltender Punk-Attitüde und Metal-Intensität“.

Auftritte beim Wacken Open-Air und Maryland Deathfest

Seitdem tourte die Band, stand auf Bühnen verschiedener Kontinente – einschließlich der des Roadburn Festivals (Niederlande), des Wacken Open Air (Schleswig-Holstein) sowie des Maryland Deathfests in den USA. Mit ihrem Nachfolger „Ode To The Flame“ (Label: Nuclear Blast) aus dem Jahr 2016 haben sie es geschafft, ihren Ruf als „unglaubliche Live-Band noch weiter auszubauen und eroberten nicht nur Europa und die USA, sondern auch Russland, Japan und Südafrika“.

Nach einer kurzen Ruhephase, in der Hanno nach Florida zog, kehren Mantar jetzt mit „The Modern Art Of Setting Ablaze“ zurück – „einem kurzen, scharfen Kick, der auch die hungrigen Riffs und das atemberaubende Tempo ihrer bisherigen Alben nicht missen lässt“, so Tiedemann. „Wir haben das unnötige Zeug rausgelassen“, erklärt Klaenhardt. „Ich wollte nur drei- oder vierminütige Lieder; bam, bam, bam. Jedes Lied ein bisschen anders, eingängig. Darum geht es beim Rock’n’Roll! Riffs, Riffs, Riffs sind die einzige Währung, die Mantar kennt – so einfach ist das. Das gefällt mir.“

Tickets für das Konzert in der Göttinger Musa sind unter anderem in den Geschäftsstellen des Göttinger (Weender Straße 44) und Eichsfelder Tagblatts, Marktstraße 9 in Duderstadt, erhältlich.

Von Stefan Kirchhoff

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