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Regional Sie sind wieder da: Carl Carlton & the Songdogs
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18:52 24.09.2019
Carl Carlton (links) als Gastmusiker mit der Band Jukebox Sixx beim Eichsfeld-Festival. Quelle: Peter Heller
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Duderstadt

Am Dienstag, 29. Oktober, gastieren Carl Carlton & the Songdogs im Ballhaus in Duderstadt, August-Werner-Allee 10. Als Gäste sind Max Buskohl und The Jenglers an diesem Abend dabei. Es soll der Abschlussabend der „Reunion on Revolution Avenue“-Tour werden. Duderstadt sei immer eine Reise wert, hatte Carlton in den sozialen Medien gepostet. „Einmalig schön“ nennt er die Eichsfeld-Metropole „mit vielen Freunden und besonders gastfreundlichen Mitbürgern“.

Musiker Carlton hat sich über die Jahrzehnte einen Namen erspielt hinter strahlenden Frontmännern. Er war Gitarrist bei Udo Lindenberg, Peter Maffay, Wolfgang Niedecken, Eric Burdon und Robert Palmer, einem guten Freund und Mentor Carltons. Er gab 1999 den Ausschlag und empfahl ihm 1999 die Gründung einer eigenen Band.

Gesagt getan: Carlton scharte eine Kerntruppe um sich: Moses Mo (Gitarre) und Wyzard (Bass) von den Funkrock-Pionieren Mother’s Finest, Pascal Kravetz, der schon bei Lindenberg, Maffay, Palmer am Klavier gesessen hatte, und einer der ganz Großen der Szene am Schlagzeug: Bertram Engel.

In wechselnden Besetzung verstärkt

Aber Carlton zog auch weitere überaus renommierte Kollegen in seinen Dunstkreis. Die Songdogs wurde immer wieder in wechselnden Besetzung verstärkt von Musikern und Sängern wie Robert Palmer, Levon Helm und Garth Hudson (beide The Band), Bobby Keys, Sonny Landreth mit seiner Slide-Gitarre, Ian McLagan (Small Faces, Rolling Stones), Ronnie Wood, Jon Smith, Steve Howard, Eric Burdon, Xavier Naidoo, Klaus Voormann und vielen anderen.

Mit den Songdogs schuf sich Carlton, der ausdauernde Netzwerker, die perfekte Plattform, um mit all den hochkarätigen Musikerfreunden Spaß zu haben und seine tief im Rock, Blues und R’n’B verwurzelten Songs zu präsentieren. Das Debütalbum, veröffentlicht im Jahr 2001, mit dem Titel „Revolution Avenue“, aufgenommen in den Sümpfen Louisianas, spiegelte nachhaltig die musikalische Seele der Songdogs.

In den Folgejahren nahm die Band drei weitere Songdog-Alben auf: „Love & Respect“ (2003), das von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert wurde, die Live-Doppel-CD „CaHoots & Roots“ (2004) und „Songs for the Lost and Brave“ (2008), für dessen Produktion sich Carlton und seine Kollegen in Levon Helms legendärem Studio „The Barn“ in Woodstock/New York versammelten.

Wie auch andere Bands mit großem musikalischen Potenzial erwiesen sich auch die Songdogs als fragiles und sensibles Gebilde. Nach knapp zehn erfolgreichen, kreativen Jahre ging man in aller Freundschaft auseinander.

Freudvolle Wiedervereinigung

2019 nun, 20 Jahre, nachdem die Töne des ersten Songs „God’s Gift To Man“ in den Dockside Studios in Maurice, Louisiana aus den Lautsprechern schallten, kommt es zu einer Reunion, einer freudvollen Wiedervereinigung. Die Songdogs sind sie wieder da, live und in Originalbesetzung.

Der Vorverkauf für das Konzert von Carl Carlton & the Songdogs am Dienstag, 29. Oktober, startet in den kommenden Tagen. Tickets gibt es dann in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Marktstraße 9 in Duderstadt, und Wiesenstraße 1 in Göttingen.

Von Peter Krüger-Lenz

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