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Regional „Der Göttingen-Bezug“
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17:52 24.09.2009
Mathematik und Spiel: Team um Regisseur Zurmühle (r.).
Mathematik und Spiel: Team um Regisseur Zurmühle (r.). Quelle: Mischke
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Zum einen von dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß, der in Göttingen studierte und von 1807 an bis zu seinem Tod 1855 in Göttingen lehrte und die Sternwarte leitete, zum anderen von dem Naturforscher Alexander von Humboldt (1769 – 1859). Und Zurmühle meint: „Durch Kehlmann haben sie ein Leben bekommen, das nach Theater schreit.“
Gauß und Humboldt zählten zu den bedeutendsten Wissenschaftlern ihrer Zeit, verfolgten ihre Forschungen allerdings komplett verschieden. Während Humboldt sein Leben auf Reisen in die entlegendsten Ecken der Welt riskierte, verließ Gauß höchst ungern seinen Wohnort und erforschte die mathematische und astronomische Welt vom Schreibtisch aus.
Auf der Bühne im Großen Haus des DT begegnen sich Gauß und Humboldt als junge Männer, gespielt von Roland Bonjour und Alois Reinhardt, und als alternde Wissenschaftler, dargestellt von Ronny Thalmeyer und Andreas Jeßing. Die Frauenrollen spielt Anja Katharina Schreiber. Jan Exner unterlegt Szenen mit „abstrakten elektronischen Klängen“, von denen Zurmühle sagt, sie öffneten neue Räume. Eleonore Bircher hat für die Bühne einen Spielplatz mit Klettergerüst entworfen, denn „Kinder vermessen und erforschen alles“.
Premiere ist am Sonnabend, 26. September, um 19.45 Uhr im Deutschen Theater Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 05   51  /  49   69   11.

pek

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