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Regional Der Maler Till Warwas stellt in der Galerie Nottbohm in Göttingen aus
Nachrichten Kultur Regional Der Maler Till Warwas stellt in der Galerie Nottbohm in Göttingen aus
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19:29 29.11.2013
Von Peter Krüger-Lenz
Man mit Überzeugungen: der Maler Till Warwas. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Dem versucht Warwas abzuhelfen. Neben zahlreichen Landschaftsbildern zeigt er derzeit in der Galerie Nottbohm eben Stillleben und führt natürlich noch andere Beweggründe an, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Ein gewichtiger: „Man kann es so aufbauen, das nichts zufällig ist.“ Das unterscheidet das Genre wesentlich von dem der Landschaftsmalerei.

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Warwas lebt in Bremen, hier ist er auch geboren. In Berlin hat er bei Klaus Fußmann, einem Realisten durch und durch, freie Malerei studiert, bei ihm war er auch Meisterschüler. Schnell zog es ihn in den Kreis der Norddeutschen Realisten, eine Vereinigung ohne Mitgliedsausweis, aber mit Überzeugung. Viele Symposien organisiert der Kreis, dann wird auch pleinair, also vor der Natur gemalt.

Licht und Schatten

Vor allem Motive, die Warwas zwischen Kappeln und Flensburg an der Küste gefunden hat, zeigt er neben den Stillleben bei Nottbohm, die meisten aus den vergangenen fünf Jahren. Es sind virtuos gemalte Strandszenen, in denen der Künstler viel Atmosphäre eingefangen hat und Stimmung wiedergibt. Licht und Schatten spielen hier eine entscheidende Rolle, was diese Werkgruppe wieder mit den Stillleben verbindet. Warwas geht in beiden Genres virtuos mit Helligkeiten, Dunkelheiten, Reflexen und Spiegelungen um.

Sein Bilder verraten ein „fast pedantisches Formgefühl“, so nennt es der Künstler, das sich über die Jahre entwickelt habe. Er male viel, erklärt Warwas, eine Haltung, entstanden aus Überzeugung: „Die Muse kommt nicht von alleine.“

Die Schau läuft bis Donnerstag, 19. Dezember, in der Galerie Nottbohm, Kurze Geismarstraße 31. Sie ist am heutigen Sonnabend von 10 bis 16 Uhr, anschließend montags bis freitags von 9.30 bis 18.30 Uhr, sonnabends von 10 bis 18 Uhr geöffnet.